Kreditverträge
Banken meiden Zwangsverwertungen

Sinkende Immobilienpreise und wachsende Leerstände bringen Immobilienbesitzer in die Bredouille. Denn viele Investoren haben ihre Objekte stark durch Kredite finanziert und können diese nun nicht mehr bezahlen. Warum sich die Banken dennoch geduldig zeigen.

FRANKFURT. Viele Investoren haben Immobilien gerade in den Boomjahren 2006 und 2007 stark kreditfinanziert. Nun verstoßen sie gegen vereinbarte Vertragsklauseln, die in den Kreditverträgen festgelegt wurden. Oft betrifft das die Kreditquote, also das Verhältnis von Kreditvolumen zum Immobilienwert, in manchen Fällen auch die Zinsdeckungsquote, also das Verhältnis von Einnahmen zu den Zinsverpflichtungen.

Ein Beispiel ist die auf Einzelhandelsimmobilien ausgerichtete Investmentgesellschaft Deutsche Land, die ein Immobilienportfolio über die niederländische ABN Amro finanziert hat. Eigentlich war vereinbart, dass die Verschuldungsquote, also das Verhältnis von Kredit zu Immobilienwert bei maximal 90 Prozent liegen soll. Wegen des gesunkenen Immobilienwerts liegt die Quote mittlerweile bei...

 
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