Kritiker sehen aufgrund der Marktkrise erheblichen Abwertungsbedarf – Diskussion über Bewertungsverfahren
Immobilienfonds drohen Preiseinbrüche

Der deutsche Immobilienmarkt erlebt die schwerste Krise der Nachkriegszeit. Davon sind auch die Anleger vieler Immobilienfonds betroffen. Denn trotz des Trends, im Ausland zu investieren, steckt auch heute noch die Hälfte aller in offenen Immobilienfonds gesammelten Anlegergelder in deutschen Liegenschaften.

HB DÜSSELDORF. Den Fondsanlegern könnte daher noch manche böse Überraschung bevorstehen, denn nach Meinung von Kritikern wie etwa Stefan Loipfinger, Analyst offenen Fonds, besteht die Gefahr, dass vor allem etablierte Fonds nach den Preiseinbrüche am Markt ihr Immobilienvermögen noch nicht in ausreichendem Maße abgewertet haben. Das ließe für die zukünftige Entwicklung der Anteilspreise wenig Gutes ahnen.

Dass der Wert der Deutschland-Portfolios nicht herabgesetzt wurde, kann zwar niemand behaupten. Doch ob dies in ausreichendem Maße geschehen ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Dass überhaupt eine Diskussion über die Werte in Gang gekommen ist, liegt an einer Besonderheit von Immobilienfonds: Anders als...

 
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