Kündigung von Altverträgen
Für Bausparer ist noch nicht alles verloren

PremiumDer Bundesgerichtshof lässt die tausendfachen Kündigungen hochverzinster Altverträge durch die Bausparkassen zu. Doch laut Verbraucherschützern ist das nicht bei allen gerechtfertigt. Worauf Kunden jetzt achten müssen.

Düsseldorf, FrankfurtEigentlich scheint mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zu Bausparverträgen alles klar: Wenn die Bausparkasse einem Kunden zehn Jahre lang ein Darlehen und die Rückzahlung seines Guthabens anbietet und er das ablehnt, darf sie den Vertrag kündigen (Az.: XI ZR 185/16 und XI ZR 272/16). Der juristische Kniff dahinter: Bausparkassen-Kunden geben während sie einen Bausparvertrag ansparen der Kasse ein Darlehen. Diese Darlehen gilt als voll ausgezahlt, sobald der Kunde die Mindestsparsumme erreicht hat und eine bestimmte Bewertungsziffer erreicht hat. Dann ist der Vertrag zuteilungsreif, was nichts anderes heißt, als dass der Kunde nun den Spieß umdrehen kann, und...

 
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