Mietspiegelindex
Wo Statistik und Wirklichkeit auseinanderklaffen

PremiumNeue Vertragsmieten wirken sich nur langsam auf den Markt aus. In manchen Städten klaffen daher die tatsächlichen Preise und Erhebungen besonders eklatant auseinander. Andernorts gibt es gar keinen Index. Ein Überblick.

Düsseldorf, BerlinDie Marktmieten steigen zusehends, sie fließen aber nur verzögert in die Mietspiegel ein. Das stellt die Beratungsfirma F+B Forschung und Beratung für Wohnen zum eigenen Mietspiegelindex 2015 fest. Demnach sind die ortüblichen Vergleichsmieten in Deutschland 2015 um 1,8 Prozent gestiegen, nach 1,7 Prozent Plus im Jahr zuvor.

Doch wie weit Statistik und Wirklichkeit auseinanderklaffen, zeigt ein Beispiel aus Berlin, über das Reiner Braun, Vorstand des Wohnungsmarktforschers Empirica berichtet: Laut Mietspiegel sollten Dachgeschosswohnungen am Prenzlauer Berg für sieben Euro Monatsmiete pro Quadratmeter vermietet werden. Tatsächlich würden sie aber für 15 Euro angeboten und auch angemietet.

Wohnungsknappheit treibt die Mieten

 
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