Premium Neues Gesetz zum Bestellerprinzip Wer bestellt, muss zahlen

Das Honorar für die Vermittlung einer Wohnung wird künftig meist der Vermieter tragen. Eigentümer werden vermehrt selbst auf Mietersuche gehen, befürchtet die Maklerbranche. Deren Auftragsvolumen könnte sich halbieren.
Die Bedingungen für Makler ändern sich. Quelle: dpa
Immobilienanzeige in einer Tageszeitung

Die Bedingungen für Makler ändern sich.

(Foto: dpa)

DüsseldorfWürden Deutschlands Immobilienmakler das Unwort des Jahres küren, es lautete vermutlich „Bestellerprinzip“. Der Begriff besagt, dass der Vermittler einer Mietwohnung nur von demjenigen Geld nehmen darf, der ihm den Auftrag erteilt hat. Bisher war es zumeist umgekehrt: Die Aufträge kamen zwar vom Vermieter, die Courtage aber zahlte in der Regel der Wohnungssuchende.

Das wird sich ab 1. Juni ändern. Denn niemand bezweifelt, dass die Änderungen im Wohnraumvermittlungsgesetz am heutigen Freitag ihre letzte parlamentarische Hürde, den Bundesrat, nimmt. Der Maklerverband IVD erwartet, dass künftig nahezu ausnahmslos der Vermieter die Courtage zahlt.

 
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