Premium Offene Immobilienfonds Ein neuer Herausforderer für die Milliardenfonds

Offene Immobilienfonds können das Geld ihrer Anleger gar nicht so schnell ausgeben, wie es hereinkommt. Manche Anbieter stoppten deshalb sogar den Verkauf von Anteilen. Ein junger Fonds will es anders machen.
Der Schweizer Lebensversicherer steigt in den Markt offener Immobilienfonds ein. Quelle: Reuters
Swiss-Life-Zentrale in Zürich

Der Schweizer Lebensversicherer steigt in den Markt offener Immobilienfonds ein.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfOffene Immobilienfonds für Privatanleger schwimmen im Geld. Im vergangenen Jahr sammelten sie mehr als 4,5 Milliarden Euro frisches Kapital bei Anlegern ein. Und es hätte noch viel mehr sein können – wenn nicht eine ganze Reihe von Gesellschaften den Verkauf von Fondsanteilen zeitweise eingestellt hätte. Dazu zählten nicht nur milliardenschwere Traditionsfonds von Deka oder Union Investment. Auch die jüngsten Kinder der Familie, die Fonds „Leading Cities“ des bankenunabhängigen Anbieters Kanam und der „Grundbesitz Fokus Deutschland“ der Deutschen Bank, ließen Millionen Euro links liegen. Der Grund war immer derselbe: Die Fonds wussten nicht, wohin mit dem Geld.

 

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