Osteuropa
Gefragt ist warm und billig

Deutsche Rentner drängen in die günstigeren Ruhestands-Oasen Bulgarien, Kroatien und Türkei.

Türkei

Einst soll die ägyptische Königin Kleopatra in der Bucht von Alanya gebadet haben. Der römische Feldherr Marcus Antonius hatte seiner Geliebten die Stadt samt idyllischer Umgebung geschenkt. Heute trägt die Liebesgabe an der Türkischen Riviera germanische Züge: Rund 7 000 deutsche Rentner leben in Alanya. Die Kellner der Strandcafés sprechen Deutsch, Ärzte diagnostizieren auf Deutsch, am Kiosk stapelt sich die "Bildzeitung" neben dem deutschsprachigen "Alanya-Boten", und ein deutsch-türkischer Kulturverein mischt in der Lokalpolitik mit. Wohnungen sind schon ab 50 000 Euro zu haben. Lebensmittel in regulären Geschäften kosten ein Drittel dessen, was die Auswanderer zu Hause aufbringen müssten.

Weil in den klassischen Seniorenkolonien Spanien, Italien und Frankreich die Immobilienpreise und Lebenshaltungskosten steigen, sehen sich immer mehr Deutsche nach Ausweichstandorten für den Altersruhesitz an der Sonne um. Zulauf erleben besonders die Türkei – dort neben Alanya vor allem der Badeort Kas –, Kroatien und Bulgarien.

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