Passivhaus darf nicht mit Niedrigenergiehaus verwechselt werden
Qualitätsunterschiede bei Passivhäusern

Auf markige Hersteller-Versprechungen wie: „Mit diesem Passivhaus reduzieren Sie Ihre Heizkosten auf Null!“ sollten sich Hauskäufer nicht kritiklos verlassen. Der Verband privater Bauherren (VpB) rät vielmehr zur sorgfältigen Prüfung der Angebote, denn der Begriff Passivhaus ist gesetzlich nicht geschützt. Somit seien die Energieverbrauchswerte, die ein Passivhaus einhalten soll, auch nicht verbindlich geregelt, warnt der Verband

HB DÜSSELDORF. Um unschöne Überraschungen zu vermeiden, sollten Bauherren darauf bestehen, dass im Bauvertrag Heiz- und Verbrauchswerte garantiert werden. Nur so könne der Bauherr später überprüfen, ob er wirklich ein Passivhaus bekommen habe.

In der Fachwelt habe sich der Begriff Passivhaus für Gebäude durchgesetzt, die jährlich pro Quadratmeter Wohnfläche höchstens 1,5 Liter Öl oder 1,5 Kubikmeter Erdgas verbrauchen. Der VpB warnt davor, das Passivhaus mit dem Niedrigenergiehaus zu verwechseln: Letzteres ist seit einiger Zeit gesetzlich vorgeschriebener Standard für Neubauten: Es darf jährlich pro Quadratmeter sieben Liter Öl (sieben Kubikmeter Erdgas) verbrauchen.

Zu den wesentlichen Aspekten, der den niedrigen Energieverbrauch von...

 
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