Mietwahnsinn in München
Die seltsamen Blüten der Wohnungsnot

Günstige Wohnung gegen Sex - die Anzeige einer Studentin in München machte Furore. Es handelte sich um eine Fälschung, machte jedoch auf ein Problem aufmerksam: In Bayerns Landeshauptstadt steigen die Mieten rasant.

MünchenDie provokante Wohnungsanzeige verbreitete sich Anfang des Jahres im Eiltempo über soziale Netzwerke: Zwei junge Männer boten auf einem Immobilienportal ein WG-Zimmer im begehrten Münchner Stadtteil Schwabing an - für schlappe 125 Euro im Monat. Die Bedingung: Sex. „Du sollst mit jedem von uns (getrennt!) mindestens zweimal in der Woche Liebe machen“, hieß es in der Annonce, die das Portal schleunigst von seiner Homepage löschte.

Die Anzeige war eine Fälschung. Ein paar Tage später berichtete die Münchner „Abendzeitung“ von einer jungen Studentin, die das unmoralische Angebot aus Protest gegen die absurde Situation auf dem Münchner Mietmarkt online gestellt hatte....

 
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