Serie Trendviertel 2011
Die neue Immobilienhauptstadt im Portrait

Der Immobilienmarkt in Berlin brummt. In den besten Lagen steigen Mieten und Kaufpreise im zweistelligen Prozentbereich. Wo Käufer mit Wertsteigerungen rechnen können und Mieter bald mehr zahlen müssen.
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Auf dem Immobilienmarkt der Hauptstadt passiert gerade das, was noch vor einigen Jahren wohl kaum jemand erwartet hätte. „Berlin“, sagt Michael Kiefer, Leiter Immobilienbewertung bei Immobilienscout 24, „ist die Region mit dem größten Potenzial in Deutschland.“ Doch nicht nur in einzelnen Stadtteilen, sondern auch in Berlin insgesamt ist die Nachfrage nach Wohnungen in letzter Zeit gestiegen.

Jüngsten Angaben des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen zufolge – seine Mitglieder vertreten 35 Prozent des gesamten Berliner Mietwohnungsbestands – hat sich der Wohnungsleerstand in den Objekten der Mitgliedsunternehmen zwischen 2001 und 2010 auf drei Prozent halbiert. Das Beratungsunternehmen CB Richard Ellis ermittelte, dass die Mieten von am Markt angebotenen Wohnungen im vergangenen Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent gestiegen sind.

Und die Bewerter von Jones Lang Lasalle errechneten, dass der Durchschnittspreis für neu errichtete Eigentumswohnungen im zweiten Halbjahr 2010 um 6,3 Prozent zunahm.

Den Ausschlag für diese Entwicklung geben zwei Faktoren: Zum einen wachsen Einwohner- und Haushaltszahl in Berlin kontinuierlich. Dem jüngsten Wohnungsmarktbericht der Investitionsbank Berlin (IBB) zufolge stieg die Zahl der Haushalte zwischen 2000 und 2009 um gut neun Prozent. Gleichzeitig verharrt die Neubautätigkeit auf niedrigem Niveau: 2010 genehmigten die Behörden den Bau von lediglich 5470 Wohnungen.

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