Sachsens Metropolen ziehen zwar Industriebetriebe an, doch die Büros bleiben weiter leer
Immobilieninvestoren lassen neue Bundesländer links liegen

Fünfzehn Jahre nach der Wiedervereinigung gilt Ostdeutschland, so scheint es, bei Immobilieninvestoren wieder als „terra incognita“. Auf der Suche nach lukrativen Anlagemöglichkeiten machen institutionelle Anleger einen Bogen um Standorte in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen oder Thüringen.

DÜSSELDORF. „Sie gehen gleich weiter nach Polen oder Tschechien“, sagt Immobilienmarktexperte Hartmut Bulwien, Vorstand der Münchener Bulwien-Gesa AG. Und auch Banken tun sich schwer bei der Finanzierung von Objekten jenseits der Elbe.

Das Desinteresse von Investoren und Finanzierern an einem Engagement in Ostdeutschland ist verständlich. Durch hohe Steuersubventionen künstlich in den Boom getrieben, stürzte der Immobilienmarkt bis zum Ende der 90-er Jahre ins Bodenlose. Ergebnis: Heute stehen rund 1,3 Mill. Wohnungen, das sind 16 Prozent des Gesamtbestandes, zwischen Rügen und Zwickau leer, Mindestens die Hälfte davon sei zuvor aufwändig saniert worden, stellt Deutsche Bank Research fest. Ähnlich unerfreulich ist das...

 
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