Stadtentwicklung auf Italienisch
Flickarbeiten in der Peripherie

PremiumFür die meisten Römer sind Wohnungen im Stadtzentrum unbezahlbar, sie leben deshalb in der Peripherie. Eine Architektengruppe um Renzo Piano will die Vorstädte lebenswerter machen – und so den Wohnungsmarkt entlasten.

RomRom ist nicht nur schön. Das Forum, das Pantheon, das Kapitol oder der Petersplatz sind bewundernswerte und hundertmal fotografierte Attraktionen für die Besucher der Ewigen Stadt. Anders sieht es in den Vororten der 2,8-Millionen-Einwohner-Metropole aus. Sie sind gesichtslos, übervölkert und hässlich wie in allen Großstädten der Welt.

„Es sind eher Vorstädte als Vororte“, sagt der Architekt Massimo Alvisi, „die teilweise mehr als 120.000 Einwohner haben“. 80 Prozent der Römer leben in der Peripherie, eine einzigartige Verdichtung. Das hängt auch damit zusammen, dass Wohnungen im historischen Zentrum unbezahlbar sind. Wohnungsnot, soziale Spannungen und schlechte Verkehrsverbindungen sind tägliche Probleme in der...

 
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