Stiftung Warentest
Stromanbieter-Wechsel könnte sich lohnen

Erst fünf Prozent der Stromkunden haben seit der Liberalisierung des Strommarktes den Anbieter gewechselt. 95 Prozent verschenken also womöglich Geld, meinen Experten der Stiftung Warentest und geben Tipps, wie sich die Stromkosten reduzieren lassen.

Ein sei Anbieterwechsel einfach und ohne Risiko, erläutern die Verbraucherschützer. Wichtig sei es zunächst, den Tarif-Dschungel zu durchschauen und die Preise zu vergleichen. Denn den pauschal billigsten Stromtarif gebe es nicht. Wichtig sei deshalb ein individueller Preisvergleich unter Berücksichtigung des eigenen jährlichen Stromverbrauchs.

Die Tarife setzen sich zusammen aus Grund- und Arbeitspreis. In letzterem sind neben den Erzeugerkosten auch Durchleitungsgebühr, Konzessionsabgabe sowie Steuern und sonstige Abgaben enthalten. Bevor man zu einem anderen Anbieter wechselt, ist es nach Darstellung der Verbraucherschützer sinnvoll, beim eigenen Stromversorger nachzufragen, ob es Sondertarife gibt: Manche Anbieter haben Sonderverträge mit Einsparpotentialen zwischen zehn und 15 Prozent im Angebot, weiß die Stiftung Warentest.

Der Wechsel des Stromanbieters ist einfach, denn in der Regel kümmert sich der neue Anbieter um die Kündigung beim bisherigen Versorger und stellt die Stromversorgung um. Zu beachten sind allerdings die Kündigungsfristen des Altversorgers.

Weiteres Einsparpotenzial gibt es zudem, indem man im Haushalt konsequent Strom spart. Kühl- und Gefriergeräte gehören zu den größten Energiefressern im Haushalt. Wer eine Neuanschaffung plant, sollte deshalb Geräte mit einer hohen Energieeffizienzklasse („A“, „A+“ oder besser „A++“) erwerben. Die Geräte sollten nicht direkt neben einer Heizung oder dem Herd aufgestellt werden - dann verbrauchen sie mehr. Ebenfalls sinnvoll: regelmäßiges Abtauen.

Energiefresser sind auch Waschmaschinen, die laut Stiftung Warentest rund 15 Prozent des Haushalts-Stroms verbrauchen. Deshalb sollte auch bei diesen Geräten auf eine hohe Energieeffizienz geachtet werden. Dies gilt auch für Geschirrspülmaschinen: Bei diesen sind weitere Einsparungen möglich, wenn sie nur komplett befüllt eingeschaltet werden. In vielen Fällen reicht zudem übrigens das Sparprogramm, meint die Stiftung Warentest.

Insbesondere Kleingeräte treiben durch den Stand-by-Betrieb den Stromverbrauch in die Höhe. Viele Geräte genehmigen sich selbst dann Energie, wenn sie gerade nicht genutzt werden. Steckdosenleisten mit Schalter helfen in diesem Fall, Energie einzusparen. Prinzipiell sollten auch größere Geräte wie etwa Fernseher, Stereoanlage oder Waschmaschine bei Nichtgebrauch komplett ausgeschaltet und nicht in den Stand-by-Betrieb geschaltet werden.

Bei der Beleuchtung sollten vor allem dort, wo das Licht lange eingeschaltet bleibt, Energiesparlampen eingesetzt werden. Sie verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger als konventionelle Glühbirnen und haben eine längere Lebensdauer. Im Treppenhaus kann sich eine Abschaltautomatik lohnen.

Vergleichsrechner

Nutzen Sie hier unseren kostenlosen und unabhängigen Service: Wer bietet Ihnen aktuell die besten Zinsen und Konditonen?

   

Ratenkreditvergleich

   

Festgeldrechner

   

Tagesgeldrechner

   

Girorechner

   

Sparbriefrechner

   

Hypothekenrechner


Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%