Studie
Höhere Nebenkosten belasten die Haushaltskasse

Die Wohnungsmieten haben sich nach einer Studie des Maklerverbandes IVD in den vergangenen zwölf Monaten kaum verändert, die höheren Nebenkosten belasteten jedoch kräftig die Haushaltskasse.

HB BERLIN. Bei Neuabschlüssen müsse im Bundesdurchschnitt derzeit in etwa die gleiche Netto-Kaltmiete gezahlt werden wie vor einem Jahr, teilte der Verband am Mittwoch in Berlin mit. Allerdings gebe es zwischen den einzelnen Bundesländern erhebliche Unterschiede. Die höchsten Mieten müssen - wie schon seit Jahren - im Süden gezahlt werden. In den neuen Ländern ist das Wohnen am billigsten.

Auf der Grundlage von Erhebungen in 270 Städten ermittelte der Immobilienverband Deutschland (IVD) zum Beispiel für Altbauwohnungen mit mittleren Wohnwert eine Durchschnittsmiete von 4,69 Euro pro Quadratmeter. Dies bedeutet eine Steigerung um 0,25 Prozent. Bei gehobeneren Neubauwohnungen im Erstbezug kostete der Quadratmeter durchschnittlich 7,01 Euro, ein Plus von 0,4 Prozent. Allerdings gab es in Städten wie Hamburg oder Düsseldorf auch Steigerungen bis zu 9 Prozent.

Der IVD verwies zudem darauf, dass die Monatsrechnung durch die gestiegenen Nebenkosten erheblich belastet wird. Allein das Heizöl sei seit dem Vorjahr um fast 28 Prozent teurer geworden. Der Verband war kürzlich aus dem Zusammenschluss der Maklerverbände RDM und VDM entstanden.

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