„Widerrufsjoker“ bei Baufinanzierung
Wie fehlerhafte Klauseln immer weitere Kreise ziehen

PremiumDer „Widerrufsjoker“ in der Baufinanzierung beschäftigt zahlreiche Gerichte. Nun gehen zu dem Thema zwei Kanzleien beim Kartellamt gegen den GDV und Rechtsschutzversicherer vor – und erheben einen schwerwiegenden Vorwurf.

FrankfurtWenn Banker derzeit das Wort „Joker“ hören, dann denken sie in der Regel nicht an Rommé, Canasta oder Poker. Sie denken vielmehr an den „Widerrufsjoker“ in der Baufinanzierung, mit dem zahlreiche Kunden aus teuren Darlehen rauskommen können, um dann zu sehr viel niedrigeren Zinsen in Neuverträge zu wechseln.

Der Bundesgerichtshof mahnte fehlerhafte Widerrufsklauseln in alten Baugeld-Verträgen an. Verbraucherzentralen und der Eigentümerverband Haus & Grund beraten Kreditnehmer, wie sie den Widerrufsjoker spielen. „Im Zeitraum zwischen 2002 und 2010 wurden mehr als zehn Millionen Immobiliendarlehensverträge abgeschlossen“, sagt Kai Warnecke, Hauptgeschäftsführer von Haus & Grund. „Über die Hälfte davon dürften fehlerhafte Widerrufsbelehrungen...

 
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