Premium Wohngenossenschaften Wohnungsnot macht solidarisch

Immer mehr Mieter gründen neue Wohngenossenschaften – sie wollen nicht jahrelang auf eine Zusage warten. Doch das ist teuer, denn man muss mehr tun, als nur einige Anteile zu zeichnen. Lohnt es sich trotzdem?
Mit einem Investment von 130 Millionen Euro die größte neue Wohngenossenschaft. Quelle: Pressefoto
Möckernkiez Berlin

Mit einem Investment von 130 Millionen Euro die größte neue Wohngenossenschaft.

(Foto: Pressefoto)

FrankfurtUlrich Thöne wirkt nicht wie einer, der es schwer hat, eine Wohnung zu finden. Der Ex-Chef der Lehrergewerkschaft GEW bewohnt in Berlin-Schöneberg eine 174-Quadratmeter-Wohnung, die für viele Berliner zu heutigen Preisen unerschwinglich ist. Theoretisch könne er sich eine Eigentumswohnung leisten, sagt der 66-Jährige, wäre da nur nicht seine Schwerbehinderung. Thöne leidet unter einer Ataxie, eine Krankheit, die seine Bewegungsfreiheit immer weiter einschränken wird. Seit langem sucht er deshalb fürs Alter eine barrierefreie Wohnung – vergeblich. „Das Angebot ist knapp, und die Preise liegen viel höher als bei normalen Wohnungen“, moniert er. „Da kann selbst ich nicht mehr mithalten.“

 
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