Wohnimmobilien
Gagfah meldet Gewinnsprung

Die Essener Gagfah, größte börsennotierte deutsche Wohnimmobilienfirma, hat das Jahr 2007 mit einem Gewinnsprung beendet.

HB DÜSSELDORF. Das Konzernergebnis schoss von 160 Mill. auf 589 Mill. Euro nach oben. Der Gewinnanstieg wurde durch Aufwertungen der Bestände um 984 Mill. Euro (vor Steuern) begünstigt. „Wir haben unsere Bestände zum ersten Mal einheitlich und aus unserer Sicht fair bewertet“, sagte Burkhard Ulrich Drescher, Chef der MDax-Gesellschaft. Die mehrheitlich dem Finanzinvestor Fortress gehörende Gagfah vereinte unter anderem Woba Dresden und Nileg in Hannover mit den eigenen Beständen zu einem Unternehmen mit rund 170 000 Wohnungen.

Das Bewertungsergebnis werde sich in diesem Jahr „nicht relevant bewegen“, sagte Drescher und verwies auf Vermietungserfolge und Kostenreduktion. Die Mieten steigen um 1,6 Prozent, der Leerstand nahm von 5,2 auf 4,4 Prozent ab und die Verwaltungskosten gaben auf 448 (Vorjahr: 486) Euro je Einheit nach. Daraus resultiert ein um 14 Prozent auf 441 Mill. Euro gestiegener Überschuss aus dem Vermietungsgeschäft. Mieterhöhungen um zwei Prozent sollen zu einem mindestens zehn Prozent höheren operativen Ergebnis im Jahr 2008 beitragen.

Gagfah hat seit dem Börsengang im Oktober 2006 für 1,6 Mrd. Euro Wohnungen gekauft. Die im April 2007 anvisierten zwei Mrd. Euro wurden nicht erreicht. Seit dem Beginn der Subprime-Krise habe es keine großen Akquisitionen mehr gegeben, sagte Drescher. Bis sich die Märkte beruhigen, werde dies auch so bleiben. Händler der Agentur Dow Jones bewerteten die Zahlen für 2007 positiv: Sie seien wesentlich besser als erwartet gewesen.

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