Aktie bricht ein
Homag-Übernahme belastet Dürr-Aktie

Dürr wollte mit der Übernahmen des Holz-Maschinenbauers Homag seine Angebotspalette erweitern, nun schlägt das Pendel in die andere Richtung: Der Autozulieferer bangt um seine Aktie, die Anleger sind irritiert.
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Frankfurt am Main Die Übernahme des Holzmaschinenbauers Homag hat Dürr am Mittwoch erneut ins Minus gedrückt. Die Aktien des Spezialisten für Auto-Lackieranlagen fielen um 5,9 Prozent auf ein Zwei-Monats-Tief von 57,88 Euro, nachdem sie am Vortag bereits 3,1 Prozent eingebüßt hatten.

Anleger seien irritiert, dass Dürr eine derart große Akquisition außerhalb des Kerngeschäftes tätige, schrieb Berenberg-Analyst Benjamin Glaeser in einem Kommentar. Seinem Kollegen Jasko Terzic von der DZ Bank zufolge sollte dieser Aspekt nicht überbewertet werden. „Dürr besitzt Erfahrung im Bereich Automatisierung außerhalb der Automobilindustrie beziehungsweise Lackierereien. Daher sind wir zuversichtlich, dass das Dürr-Management über ausreichend Erfahrung verfügt, die Homag-Gruppe reibungslos zu integrieren.“ Terzic zufolge ist die Übernahme direkt gewinnsteigernd, da Dürr eine profitable Firma erwerbe.

Homag notierten am Mittwoch bei 26,82 Euro. Dürr bietet den Eignern des Maschinenbauers 26,35 Euro je Aktie und will die Offerte nicht nachbessern. Der Autozulieferer hat sich über einen Aktionärspool bereits mehr als 75 Prozent der Stimmrechte gesichert und hat damit das Sagen bei Homag.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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