Aktie unter der Lupe – Hawesko
Weinhändler mit hohen Margen

PremiumDer Hawesko-Eigentümer, zu dem unter anderem Jacques’ Weindepot gehört, hat die Dividende gekürzt und das Unternehmen umgekrempelt. Die Anleger sind damit offenbar einverstanden: Der Aktienkurs steigt auf ein Rekordhoch.

DüsseldorfDie Hawesko-Aktie galt jahrelang als sogenanntes Witwen-und-Waisenpapier: Das Papier bot eine Dividendenrendite von vier bis fünf Prozent, die Kursschwankungen waren hingegen vergleichsweise gering. Selbst als für das Geschäftsjahr 2014 die Dividende gekürzt wurde, gab der Aktienkurs nicht etwa nach – sondern zog an.

 Was auf den ersten Blick als ein Widerspruch erscheint, lässt sich anhand der Unternehmenshistorie erklären: 2015 endete ein Machtkampf um Europas führenden Händler für hochwertige Weine mit der Übernahme des Angreifers Detlev Meyer. Der ehemalige Modeunternehmer, der vor 13 Jahren seine 1.000 Textilläden (unter anderem Street One und Cecil) mit 600 Millionen Umsatz an die...

 
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