Aktienmarkt
Allianz investiert in chinesische Spielcasinos

Die Börsen in China haben zuletzt kräftig verloren. Die Allianz glaubt, dass der Ausverkauf nun vorbei ist und kauft chinesischen Aktien. Aussichtsreiche Branchen seien Tourismus, Automobil und Spielkasinos.
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Der Shanghai Composite Index hat im Juni ein Vierjahrestief erreichte. Seitdem ging es wieder aufwärts. Die Experten der Allianz gehen davon aus, dass sich die Rally fortsetzen wird. „Ich sehe kaum Abwärtspotenzial”, sagte Raymond Chan, Chief Investment Officer Asien-Pazifik bei Allianz Global Investors. „China kann auch weiterhin das Wachstum liefern - vielleicht ein verlangsamtes Wachstum - aber es wird nicht abstürzen.”

Der chinesische Benchmark-Index hat seit dem Tief im Juni um 15 Prozent zugelegt und ist auf ein Dreimonatshoch geklettert. In der vergangenen Woche veröffentlichte Kennzahlen aus China, vom Export bis zur Industrieproduktion, haben die Erwartungen übertroffen und deuten auf eine Erholung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hin.

Die Allianz ist in chinesischen Aktien „deutlich übergewichtet”, sagte Portfoliomanager Kunal Ghosh. Für besonders aussichtsreich hält er verbrauchernahe Branchen wie Tourismus, Automobil, Spielkasinos in Macau, das Internet und neue Energieträger, sagte Chan.

Neben China gewichtet die Allianz Aktien auch Südkorea, Singapur und Taiwan über. „Sie haben alle dasselbe angenehme Problem eines Leistungsbilanzüberschusses. Das gibt ihnen ein dickes Polster”, sagte Ghosh.

Die Allianz hat darüber hinaus ihre Anteile an indischen Exportunternehmen aufgestockt, die von einer schwächeren Rupie profitieren, sagte Ghosh. „Der Hauptgrund für die Käufe war die Nachfrage aus den USA. Hier gibt die Abwertung der Rupie Rückenwind.”

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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