Aktienpreis gesenkt
Demag Cranes verschiebt Börsengang

Wenige Wochen nach Air Berlin hat mit Demag Cranes ein weiterer großer Börsenkandidat den Preis für seine Aktien herabgesetzt. Der Börsengang wurde verschoben. Das Unternehmen begründete dies am Montagabend mit dem „schwierigen Marktumfeld“. Ursprünglich wollte die Gesellschaft, an der neben dem US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) auch Siemens beteiligt ist, an diesem Dienstag an die Börse gehen.

HB FRANKFURT. Interessenten könnten die Papiere des Kran-Herstellers nun zu einem Festpreis von je 22 Euro zeichnen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Ursprünglich sollten die Titel 26 bis 31 Euro kosten.

Zudem bietet Demag nur noch bis zu 12,3 Millionen Aktien an - einschließlich einer Mehrzuteilungsoption. Ursprünglich wollte das Unternehmen bis zu 14,95 Millionen Aktien anbieten.

Anleger hatten Börsianern zufolge bereits seit Tagen auf eine Preissenkung spekuliert. Daher sei der Kurs im Graumarkt vergangene Woche auch unter die ursprüngliche Zeichnungsspanne gerutscht.

Im Zusammenhang mit der Preissenkung verschiebt sich auch die ursprünglich für Dienstag geplante Erstnotiz im stark regulierten Börsensegment Prime Standard. Neuer Termin sei der 23. Juni. Die Angebotsfrist läuft bis zum 22. Juni.

Mit einem Emissionserlös von bis zu 271 Millionen Euro, der vollständig auf das Konto der Altgesellschafter fließt, zählt Demag Cranes zu den größeren Börsengängen in Deutschland in diesem Jahr. Das Unternehmen setzt nach Angaben von Vorstandschef Harald Joos auf organisches Wachstum und verzichtete daher auf eine Kapitalerhöhung.

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