Amerikanische Elektronikkette stellt höhere Profite in Aussicht – Aktienexperten raten zum Kauf der Titel
Analysten loben Strategie von Best Buy

Die Unterhaltungselektronik-Kette Best Buy macht ihrem Namen zurzeit alle Ehre: In der vergangenen Woche legte der US-Branchenführer glänzende Quartalszahlen vor, und seitdem gilt die Aktie vielen Analysten als eine der besten Kaufgelegenheiten am Markt.

HOUSTON. Um mehr als zehn Prozent schoss der Aktienkurs in die Höhe, nachdem Best Buy einen Gewinn von rund 470 Mill. Dollar oder 1,42 Dollar je Aktie gemeldet hatte – und damit das Ergebnis des Vorjahresquartals um mehr als die Hälfte verbesserte. Damit übertraf das Unternehmen sowohl die eigenen als auch die Analystenprognosen deutlich.

Als erfreulich bewerten Experten zudem, dass die Geschäftsleitung sich auch positiv über die kommenden Quartale äußerte und für das laufende Jahr Gewinne oberhalb der bisherigen Erwartungen ankündigte. Bis einschließlich 2007 sollen zudem die operativen Margen deutlich wachsen. „Der Markt ist zwar skeptisch, ob sich diese Prognosen einhalten lassen“, sagt Analyst Bill Sims von Citigroup Smith Barney, „aber unserer Erfahrung nach ist Best Buy finanzpolitisch konservativ und setzt sich üblicherweise keine Ziele, die sich nicht erreichen lassen.“ Er stuft daher sein Anlageurteil von Halten auf Kaufen hoch. Wie Sims raten die meisten Analysten den Investoren dazu, Best-Buy- Positionen aufzustocken: Von 27 Bewertungen, die der Finanzdienst Thomson First Call zurzeit auflistet, lauten sechs Halten und 21 Kaufen.

Im vergangenen Quartal profitierte Best Buy vor allem von der wieder erstarkten Kauflust der US-Bürger. Flachbild-Fernsehgeräte und Laptops sowie Büroprodukte für den Privatbereich sorgten für einen Großteil des Umsatzes – also solche Produkte, die sich die Kunden während der angespannten Wirtschaftslage der vergangenen Jahre am ehesten versagt hatten.

Zusätzlich profitieren könnte Best Buy von dem Umstand, dass der US-Branchenzweite Circuit City im soeben abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust von fast 90 Mill. Dollar verzeichnete. „Circuit City, der schärfste Konkurrent von Best Buy, wird demnächst seine Ausgaben für die einzelnen Filialen zurückfahren und das Werbebudget kürzen – das scheint ein guter Zeitpunkt für Best Buy zu sein, um die Anstrengungen zu verstärken, noch näher an den Kunden heranzukommen“, sagt Analyst David Schick von Legg Mason.

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