Analyse
Analysten-Einstufungen vom 16.07.2008

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 16.07.2008

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 16.07.2008

A-TEC Industries AG

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für A-TEC-Aktien von 88 auf 82 Euro gesenkt, aber die Einschätzung auf "Buy" belassen. Der Verkauf der Beteiligungen an der Norddeutschen Affinerie sei positiv zu werten, schrieb Analyst Greg Poole in einer Studie vom Mittwoch. Aufgrund einer verringerten Bewertung von Branchenkollegen sei das Kursziel leicht reduziert worden.

ABB LTD

Paris - UBS hat das Kursziel für ABB von 38,00 auf 35,00 Schweizer Franken gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das Unternehmen werde am 24. Juli die Zahlen für das zweite Quartal vorlegen und dabei vor allem an den Prognosen für das Gesamtjahr gemessen werden, schrieb Analyst Christel Monot in einer Studie vom Mittwoch. Das Hauptaugenmerk werde auf Kommentaren des Unternehmens zur Preisentwicklung und den Marktbedingungen liegen. Auf Grund des schwächere Wirtschaftsumfeld habe die UBS aber schon jetzt ihre Prognosen für das kommende Jahr und für 2010 reduziert.

Alliance & Leicester

London - Die Deutsche Bank hat die Einschätzung für Alliance & Leicester-Aktien von "Sell" auf "Hold" und das Kursziel von 210 auf 320 Pence erhöht. Nach dem Übernahmeangebot durch Santander könnte auch das Interesse weiterer Bieter geweckt werden, schrieb Analyst Greg Poole in einer Studie vom Mittwoch.

Alstom

Paris - Cheuvreux hat die Aktien von Alstom nach Zahlen auf der "Selected List" und das Kursziel bei 90,00 Euro belassen. Der Auftragseingang habe über den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Alfred Glaser in einer Studie vom Mittwoch. Die Umsätze seien minimal hinter seinen Schätzungen zurückgeblieben, hätten jedoch die durchschnittlichen Markterwartungen getroffen. Die Nachfrage bleibe weiterhin hoch.

Asml Holding NV

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Aktie von Asml nach Zahlen von "Hold" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 15 auf 13 Euro gesenkt. Das Ergebnis für das zweite Quartal habe zwar am oberen Ende der Erwartungen gelegen, dennoch werde die zweite Jahreshälfte augenscheinlich keine Erleichterung bringen, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Mittwoch. Trotz der guten Auftragseingänge rechne der Chipausrüster mit einem Umsatzrückgang von 20 Prozent für 2008. Becker rechnet mit einer Kürzung der Konsensschätzungen und senkte seine Prognose für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) für 2008 und 2009 um 20 Prozent.

British Airways

London - UBS hat das Kursziel für British Airways von 390 auf 300 Pence gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Aufgrund der gestiegenen Treibstoffkosten müssten die Gewinnschätzungen reduziert werden, schrieb Analyst Tim Marshall in einer Studie vom Mittwoch. Langfristig sei das Unternehmen aber gut aufgestellt. Insbesondere am Flughafen Heathrow werde British Airways seine Wettbewerbsvorteile nutzen können.

CAP Gemini

London - UBS hat Capgemini von "Neutral" auf "Buy" heraufgestuft, das Kursziel aber von 44,00 auf 40,00 Euro reduziert. Das Unternehmen sei weiterhin bestens positioniert und könnte seine Prognosen möglicherweise anheben, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings blieben einige Restzweifel hinsichtlich der zukünftigen Geschäftsentwicklung bestehen.

Ciba Holding AG

London - Die Credit Suisse hat Ciba-Aktien mit "Underperform" und einem Kursziel von 25 Schweizer Franken gestartet. Die weltweit schwache Nachfrage dürfte im Jahr 2009 die Profitabilität von Spezialchemie-Unternehmen weiter beeinträchtigen, hieß es in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Dies sei derzeit noch nicht vollständig in den Kursen eingepreist. Bereits in der Vergangenheit habe die Branche mit steigenden Rohstoffkosten sowie starken Wechselkursverschiebungen zu kämpfen gehabt.

Clariant

London - Die Credit Suisse hat Clariant-Aktien mit "Neutral" und einem Kursziel von elf Schweizer Franken gestartet. Die weltweit schwache Nachfrage dürfte im Jahr 2009 die Profitabilität von Spezialchemie-Unternehmen weiter beeinträchtigen, hieß es in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Dies sei derzeit noch nicht vollständig in den Kursen eingepreist. Bereits in der Vergangenheit habe die Branche mit steigenden Rohstoffkosten sowie starken Wechselkursverschiebungen zu kämpfen gehabt.

Continental AG

Hamburg - M.M. Warburg hat die Einschätzung für Continental-Aktien auf "Buy" und das Kursziel auf 100 Euro belassen. Das Abwärtsrisiko für die Titel sei nach dem Übernahmeangebot von Schaeffler auf rund 69 Euro begrenzt, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer Studie vom Mittwoch. Schaeffler könnte das Gebot unter Umständen noch erhöhen, oder Continental könnte einen anderen kaufwilligen Investor finden. Von Seiten der Bewertung und angesichts der strategischen Position im Zulieferermarkt sei auf Basis der aktuellen Notierungen langfristig Kurspotenzial absehbar. Dennoch müsse kurz- und mittelfristig das schwierige wirtschaftliche Umfeld berücksichtigt werden.

Continental AG

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat Continental auf "Buy" belassen und geht weiterhin von einem fairen Wert von 87 Euro aus. Das Angebot der fränkischen Schaeffler-Gruppe von 69,37 Euro je Aktie zu bieten, stelle nun die Untergrenze für die Conti-Papiere dar und begrenze insofern das Abwärtsrisiko, schrieb Analyst Jens Schattner in einer Studie vom Mittwoch. Das Angebot könnte darauf hindeuten, dass die Franken derzeit daran interessiert seien, eine strategische Minderheitsbeteiligung von mehr als 30 Prozent zu halten. Diese könnte es Schaeffler unter anderem erlauben, Synergien zu generieren, ohne die gesamten, hohen Schulden von Continental refinanzieren zu müssen.

Continental AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat ihre Einstufung für die Aktie von Continental nach dem Übernahmeangebot von Schaeffler auf "Buy" und das Kursziel bei 92 Euro belassen. Die Offerte zu 69,37 Euro je Conti-Aktie liege unterhalb des Aktienkurses von Continental und dürfte daher nur geringe Akzeptanz finden, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Mittwoch. Schwarz sieht in der bisherigen Entwicklung viel Ähnlichkeit zum Übernahmeprozess von Volkswagen (VW) durch Porsche. Das Papier des Hannoveraner Autozulieferers dürfte daher weiter von Spekulationen profitieren.

Continental AG

Frankfurt - Cheuvreux hat die Aktien von Continental auf "Outperform" belassen und rechnet weiterhin einem Kursziel von 95 Euro. Es sei ein Anteil von 75 Prozent an Conti von Nöten, um das Unternehmen zu zerschlagen, kommentierte Analyst Alexander Neuberger in einer aktuellen Studie. Insofern sei es sehr wahrscheinlich, dass die Schaeffler-Gruppe ihr Angebot erhöhen wird. Um dies zu verhindern, könnte das Management des Automobilzulieferers die Sparte Contitech abspalten und eigenen Aktien in Höhe zwei Mrd. Euro zurückkaufen.

Continental AG

London - Morgan Stanley hat die Einschätzung für Continental-Aktien auf "Underweight" und das Kursziel auf 59 Euro belassen. Kurzfristig werde der Titel wegen des Übernahmeangebots von Schaeffler wahrscheinlich zulegen können, schrieb Analyst Adam Jonas in einer Studie vom Mittwoch. Zwar erinnere alles an die Entwicklung bei Porsche und VW , Schaeffler wolle jedoch keine Mehrheitsbeteiligung und sei nach eigenen Angaben auch nicht abhängig von Continental um langfristig zu überleben. Das derzeitige Gebot liege 20 Prozent oberhalb des von den Analysten geschätzten fairen Wertes, was angesichts der zukünftigen Herausforderungen als "nicht schlecht" zu beurteilen sei.

Continental AG

Frankfurt - Equinet hat die Einschätzung für Continental-Aktien nach dem Übernahmeangebot von Schaeffler auf "Buy" und das Kursziel auf 105 Euro belassen. Das Abwärtsrisiko sei nun stark begrenzt und der Kurs sollte nicht unter 70 Euro fallen, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Mittwoch. Das sei zur Zeit durchaus etwas wert. Auf der anderen Seite gebe es Chancen für weiteres Aufwärtspotenzial: Spekulationen über eine höhere Offerte und positive Nachrichten von Continental selbst. Es sei sehr wahrscheinlich, dass der Zulieferer versuchen werde, den Aktienkurs in die Höhe zu treiben, um eine Übernahme zu vermeiden.

Credit Suisse Group AG

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Credit Suisse-Aktien vor Zahlen von 68 auf 62 Schweizer Franken gesenkt, aber die Einschätzung auf "Buy" belassen. Trotz des erwarteten negativen Einflusses der aktuellen Finanzmarktkrise sollte das Ergebnis des Unternehmens solider als bei anderen Schweizer Banken ausfallen, schrieb Analyst Greg Poole in einer am Mittwoch vorgelegten Studie.

Deutz AG

London - Goldman Sachs hat die Aktie von Deutz von der "Pan-Europe Sell List" gestrichen und auf "Neutral" hochgestuft. Der Kurs sei nun unter das unveränderte Kursziel von 5,50 Euro gerutscht, begründete Analyst James Moore die neue Einstufung in einer Studie vom Mittwoch. Im derzeitigen Umfeld sei die geringe Größe des Kölner Motorenbauers in Verbindung mit der starken Ausrichtung auf Baumaschinen unattraktiv. Innerhalb des Dieselmotoren-Teilsektors seien Tognum und Wärtsilä attraktiver, da sie auf defensiveren Nischenmärkten mit weniger Wettbewerb agierten.

Fielmann AG

Frankfurt - Dresdner Kleinwort (Dkib) hat die Bewertung für die Aktie von Fielmann mit "Buy" und einem Kursziel von 56 Euro neu aufgenommen. Dank seiner Positionierung als günstiger Brillenanbieter dürfte sich die Optikerkette als relativ robust erweisen gegenüber einem sich abschwächenden Verbraucherklimas, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Mittwoch. Fielmann leide weder unter dem schwachen Dollar noch unter steigenden Rohstoffpreisen. Vielmehr dürfte das Unternehmen von einem verbesserten Produktmix, effizienter arbeitenden Angestellten und einem strengen Kostenmanagement profitieren.

Intel Corp

Frankfurt - Independent Research hat die Aktien von Intel nach Zahlen mit "Akkumulieren" beim Kursziel 22,00 Dollar (Dollar) bestätigt. Der weltgrößte Chiphersteller habe mit seinen Quartalszahlen positiv überrascht, schrieb Analyst Björn Wolber in einer Studie vom Mittwoch. Zudem sei die Prognose für das Gesamtjahr weitgehend bestätigt worden.

Julius

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Julius Bär-Aktien vor Halbjahreszahlen von 70 auf 60 Schweizer Franken gesenkt und die Einschätzung auf "Sell" belassen. Analyst Greg Poole rechnet in einer am Mittwoch vorgelegten Studie mit einem leichten Gewinnrückgang und einem Rückgang des verwalteten Kapitals gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Angesichts des Engagements auf den Kapitalmärkten bestehe ein Risiko für den Aktienkurs.

Lanxess AG

London - Die Credit Suisse hat die Einschätzung für Lanxess von "Neutral" auf "Outperform" erhöht, aber das Kursziel von 33 auf 31 Euro gesenkt. Die weltweit schwache Nachfrage dürfte im Jahr 2009 die Profitabilität von Spezialchemie-Unternehmen weiter beeinträchtigen, hieß es in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Dies sei derzeit noch nicht vollständig in den Kursen eingepreist. Bereits in den vergangenen sechs Monaten habe die Branche mit steigenden Rohstoffkosten sowie starken Wechselkursverschiebungen zu kämpfen gehabt.

Logica PLC

London - UBS hat Logica von "Sell" auf "Neutral" heraufgestuft, das Kursziel aber von 110 auf 97 Pence reduziert. Die im Vergleich zur Branche schlechtere Entwicklung der Aktie könnte bald ein Ende finden, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Mittwoch. Zwar dürfte das Unternehmen im ersten Halbjahr unter der Wechselkursentwicklung gelitten haben, aber in Großbritannien könnte sich das Geschäft im zweiten Quartal stabilisiert haben.

L"Oreal

London - Dresdner Kleinwort (Dkib) hat die Aktie von L"Oreal vor Quartalszahlen von "Add" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 87 auf 70 Euro gesenkt. Die negative Gewinndynamik könnte sich fortsetzen, schrieb Analyst Charles Manso de Zuniga in einer Studie vom Mittwoch. Außerdem bleibe die hohe Bewertung des Kosmetik-Unternehmens ein Problem.

SAP AG

London - Merrill Lynch hat die Empfehlung für SAP auf "Buy" und das Kursziel bei 45 Euro belassen. Durch die neue Struktur für seine Wartungs- und Instandhaltungsangebote dürfte das Software-Unternehmen seinen Gewinn je Aktie (EPS) ab 2009 um jährlich fünf Prozent steigern, schrieb Analyst Raimo Lenschow in einer Studie vom Mittwoch. Das bestätige ihn in seiner Annahme, dass SAP seine zweistelligen Wachstumsraten auch im laufenden Abschwung beibehalten dürfte.

Volkswagen AG

MÜNchen - Die Unicredit hat die Aktie von Volkswagen (VW) vor Quartalszahlen von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 184 auf 138 Euro gesenkt. Die Bewertung für die Volkswagen-Papiere sei übertrieben, schrieb Analyst Christian Aust in einer Studie vom Mittwoch. Aust verwies auf die gebremste Verbrauchernachfrage in Westeuropa, Nordamerika und Japan ebenso wie auf die höheren Kosten für Material sowie Forschung und Entwicklung, ungünstigen Wechselkurse und den zunehmendem Wettbewerb. Bei einem Aufschlag von bis zu 60 Prozent gegenüber dem Sektor ignoriere der Markt die Tatsache, dass die Gewinne des Autokonzerns nicht losgelöst von diesen Entwicklungen betrachtet werden können.

Wienerberger AG

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Wienerberger-Aktien von 30,00 auf 15,50 Euro gesenkt und die Einschätzung auf "Underweight" belassen. Angesichts einer niedrigeren Preissetzungsmacht, steigender Kosten und eines Abschwungs auf den Märkten in Zentral- und Mitteleuropa seien die Schätzungen gesenkt worden, schrieb Analyst Robert Muir in einer Studie vom Mittwoch. Ihm sei die Strategie des Unternehmens im Umgang mit diesen Problemen nicht klar.

Wincor Nixdorf AG

Frankfurt - Equinet hat die Aktien von Wincor Nixdorf mit "Accumulate" und einem Kursziel von 52 Euro gestartet. Der Titel erscheine selbst unter Annahme eines schwachen Wachstumsszenarios unterbewertet, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Die weitere Kursentwicklung sei vor allem vom Ausmaß der Abkühlung im Banken- und Einzelhandelsbereich abhängig. Bisher habe sich das Geschäftsmodell robust mit starken Cash Flows gezeigt.

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