Analyse
'Chrysler-Verkauf wünschenswert; Preis schwierig'

Ein möglicher Verkauf der angeschlagenen US-Tochter von Daimler-Chrysler ist nach Einschätzung von Merck Finck-Analyst Robert Heberger wünschenswert. "Allerdings ist es aufgrund einiger Faktoren sehr schwierig, einen Wert für Chrysler zu ermittlen", sagte der Experte am Donnerstag.

dpa-afx MÜNCHEN. Ein möglicher Verkauf der angeschlagenen US-Tochter von Daimler-Chrysler ist nach Einschätzung von Merck Finck-Analyst Robert Heberger wünschenswert. "Allerdings ist es aufgrund einiger Faktoren sehr schwierig, einen Wert für Chrysler zu ermittlen", sagte der Experte am Donnerstag. Seine Einschätzung lautet "Buy" mit einem Kursziel von 65,00 Euro.

Insbesondere die ausstehenden Pensionszahlungen und Gesundheitskosten machen eine Preisfindung schwer. "Hinzu kommt, inwieweit die US-Gewerkschaft URW bereit ist, Zugeständnisse zu machen", so Heberger. Sollte dennoch ein Verkauf möglich sein, dürfte sich dies deutlich positiv auf die Aktie auswirken - der Preis spiele dann zunächst eine untergeordnete Rolle.

Gemäß der Einstufung "Buy" erwartet Merck Finck & Co, dass die Aktie in den kommenden sechs Monaten um mindestens zehn Prozent zulegt.

Analysierendes Institut Merck Finck & Co.

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