Analyse
Landesbank Berlin senkt Walt Disney nach Zahlen auf „Verkaufen“

Die Landesbank Berlin (LBB) hat nach Zahlen ihr Votum für die Aktie von Walt Disney von "Halten" auf "Verkaufen" gesenkt. Das erste Quartal 2009 habe "für große Enttäuschung gesorgt", schrieb Analyst Emil Heppel in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie.

dpa-afx BERLIN. Die Landesbank Berlin (LBB) hat nach Zahlen ihr Votum für die Aktie von Walt Disney von "Halten" auf "Verkaufen" gesenkt. Das erste Quartal 2009 habe "für große Enttäuschung gesorgt", schrieb Analyst Emil Heppel in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Außer der Konsumgütersparte hätten alle Konzernteile zweistellige Gewinnrückgänge hinnehmen müssen.

Zwar habe Walt Disney eine starke Stellung im US-Mediensektor, und ungewöhnliche Filmerfolge könnten den Gewinn überdurchschnittlich nach oben treiben. Doch sei das Unternehmen stark von Werbeeinnahmen abhängig und "angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage dürfte die Durststrecke anhalten" fuhr der Experte fort. Da die Aktie auch wenig attraktiv bewertet und die Dividendenrendite sehr niedrig sei, rechne er mit einer anhaltenden Kursschwäche.

Mit der Einstufung "Verkaufen" bewertet die Landesbank Berlin Aktien, von denen sie erwartet, dass sie ein Kursverlustpotenzial von mehr als zehn Prozent haben. Sie rät dazu, die Aktienbestände auf aktuellem Kursniveau zu verkaufen. Der Empfehlungshorizont bezieht sich auf einen Zeitraum zwischen sechs und zwölf Monaten.

Analysierendes Institut Landesbank Berlin. (LBB)

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