Analyse
Merck Finck hebt Fresenius Medical Care (FMC) auf „Buy“

Merck Finck & Co hat die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) in Reaktion auf einen Gesetzesentwurf in den USA von "Hold" auf "Buy" gehoben. Das Kursziel wurde zugleich von 37 auf 42 Euro nach oben revidiert.

dpa-afx MÜNCHEN. Merck Finck & Co hat die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) in Reaktion auf einen Gesetzesentwurf in den USA von "Hold" auf "Buy" gehoben. Das Kursziel wurde zugleich von 37 auf 42 Euro nach oben revidiert. Der Gesetzesentwurf drehe sich um die Verlängerung des Kostenerstattungszeitraums für Dialysepatienten bei privaten Krankenversicherungen, hieß es in einer Studie vom Donnerstag. Die Analysten schränkten allerdings zugleich ein, dass es noch nicht sicher sei, ob das Gesetz tatsächlich verabschiedet werde.

Jede Verpflichtung der privaten Krankenversicherungen zur längeren Übernahme der Behandlungskosten würde sich positiv auf die Gewinnmargen auswirken, da die Kostenerstattungsraten der privaten Krankenversicherungen doppelt so hoch seien wie die von Medicare, der öffentlichen Krankenversicherung in den USA. Geplant sei bislang eine Verlängerung von 30 auf 42 Monate, nach diesem Zeitraum würden die Patienten an Medicare überwiesen.

Der Kurs der Aktie dürfte mittelfristig in erster Linie durch ein Umsatzwachstum je Behandlung im US-Geschäft beeinflusst werden, die zu einer Verbesserung der Margen führen könnten. Das Kursziel werde in Vorwegnahme der positiven Effekte durch die Veränderungen in den USA angehoben.

Gemäß der Einstufung "Buy" erwartet Merck Finck & Co, dass die Aktie in den kommenden sechs Monaten um mindestens zehn Prozent zulegt.

Analysierendes Institut Merck Finck & Co.

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