Analyse
Merrill Lynch ändert BMW und Daimler auf „most least preferred list“

Merrill Lynch hat am Montag die Aktien von BMW für den Monat März von ihrer "Autos – Most preferred list" genommen und gleichzeitig die Papiere von Daimler von der "Autos – Least preferred list" gestrichen.

dpa-afx LONDON. Merrill Lynch hat am Montag die Aktien von BMW für den Monat März von ihrer "Autos – Most preferred list" genommen und gleichzeitig die Papiere von Daimler von der "Autos – Least preferred list" gestrichen. BMW seien wegen der Unsicherheiten, die der schwache Dollar generiere, von der Empfehlungliste gestrichen worden, heißt es vom Team um Analyst Harald Hendrikse in einer aktuellen Studie. Daimler seien unterdessen wegen des Aktienrückkaufs von der Liste der gemiedenen Werte genommen worden, während die fundamentalen Bedenken der Experten bestehen blieben.

Mit dem Blick auf den europäischen Autosektor im allgemeinen strichen die Analysten folgende Punkte heraus: Insgesamt blieben sie vorsichtig und verwiesen auf den anhaltend starken Gegenwind in der Sparte. Dabei seien die Markterwartungen bezüglich der Unternehmensentwicklungen anhaltend hoch. Die Analysten sehen dagegen kurzfristig keine Katalysatoren für Kursgewinne.

Desweiteren tendierten Autowerte dazu, sich in ihrer Gruppe gleichläufig zu entwickeln. Entsprechend hätten die Analysten einen Teil ihrer Entscheidungen zu den Umschichtungen auf den Empfehlungslisten anhand der bisherigen Kursentwicklung der Einzelwerte seit Jahresbeginn getroffen. Kurzfristig könnte der Kursverlauf dennoch von den für die einzelnen Aktien spezifischen Faktoren oder auch von der Stimmung beeinflusst werden. Diese müssten sich aber nicht immer mit den fundamentalen Einschätzungen der Analysten decken.

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