Analyse
Nach US-Rettungsaktion keine Wende bei Hauspreisen erwartet

Nach der Rettungsaktion für die beiden US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddi Mac sieht die WestLB keine rasche Wende bei den Hauspreisen und der Baukonjunktur in den USA.

dpa-afx FRANKFURT. Nach der Rettungsaktion für die beiden US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddi Mac sieht die WestLB keine rasche Wende bei den Hauspreisen und der Baukonjunktur in den USA. "Die Rettungsaktion wird in erster Linie zu einer Stabilisierung auf den Finanzmärkten beitragen", schreibt die WestLB in einer am Montag veröffentlichten Studie. Die US-Regierung hatte am Wochenende in einer Rettungsaktion die vorläufige Kontrolle über Fannie Mae und Freddie Mac übernommen.

Die Gefahr, dass die beiden angeschlagenen Hypothekenfinanzierer zusammenbrechen könnten, bestehe jetzt nicht mehr, schreibt die WestLB. "Mit dieser vertrauensbildenden Maßnahme dürfte einer weiteren Abwärtsspirale entgegengewirkt werden."

Die WestLB erwartet jedoch keine rasche Wende am US-Immobilienmarkt. Vielmehr dürfte sich der Verfall der Hauspreise verlangsamt fortsetzen und eine anhaltend schrumpfende Bauaktivität das Wachstum dämpfen. Mit einer Bodenbildung und Stabilisierung des US-Immobilienmarktes sei frühestens in der ersten Hälfte des kommenden Jahres zu rechnen.

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