Analyse
Sal. Oppenheim belässt Premiere auf „Sell“ nach Zahlen

Sal. Oppenheim hat die Aktie von Premiere nach vorläufigen Quartalszahlen auf "Sell" mit einem fairen Wert von 2,00 Euro belassen (aktueller Kurs: 2,41 Euro).

dpa-afx FRANKFURT. Sal. Oppenheim hat die Aktie von Premiere nach vorläufigen Quartalszahlen auf "Sell" mit einem fairen Wert von 2,00 Euro belassen (aktueller Kurs: 2,41 Euro). Wie erwartet sei das letzte Viertel des abgeschlossenen Geschäftsjahres ziemlich schwach verlaufen, hieß es in einer Studie vom Montag. Wegen der stark verwässernden Kapitalerhöhung von mindestens 411 Mill. Euro, die kommen dürfte, und wegen der erwarteten massiven Cash-Flow-Verluste in den nächsten Jahren, werde an der "Sell"-Einschätzung festgehalten.

Zu den vorgelegten Zahlen hieß es: Dem Pay-TV-Sender sei es bisher nicht gelungen, die Umsatzbasis zu verbessern, um die gestiegenen Kosten auszugleichen. "Während Vorstandschef Mark Williams für 2009 nun noch eine Kostensteigerung von 150 Mill. Euro plant, rechnen wir zugleich damit, dass die Umsätze leicht rückläufig sein sollten", merkten die Experten an. Vor 2012 rechnen sie zudem nicht mit einem erwähnenswerten positiven Free Cash Flow.

Gemäß der Einstufung "Sell" geht Sal. Oppenheim davon aus, dass die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten um mehr als zehn Prozent nachgeben wird.

Analysierendes Institut Sal. Oppenheim.

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