Analyse
Sal. Oppenheim sieht Deutsche Börse weiter unter Druck

Die Analysten von Sal. Oppenheim rechnen damit, dass die Aktie der Deutschen Börse auf kurze Sicht weiter unter Druck geraten wird.

dpa-afx FRANKFURT. Die Analysten von Sal. Oppenheim rechnen damit, dass die Aktie der Deutschen Börse auf kurze Sicht weiter unter Druck geraten wird. Sie verweisen in einer am Mittwoch vorgelegten Studie auf "Investoren, die genug von den Konsolidierungsgerüchten haben und sich von ihren Investments in Börsenbetreibern mit guten Gewinnen trennen wollen". Die Anlageempfehlung "Neutral" und das Kursziel von 114 Euro wurden bestätigt.

"Die europäische Börsenlandschaft verändert sich schneller als je zuvor", schreibt Analyst Heiko Frantzen. Es sei sehr wahrscheinlich, dass die Euronext mit der Nyse zusammengehe und die London Stock Exchange mit der Nasdaq .

Um nicht in Europa isoliert zu sein, mache für die Deutsche Börse ein transatlantischer Deal Sinn. Als Partner käme die Chicago Mercantile Exchange (CME) in Frage. Der Handel mit Derivaten sei der Wachstumsmotor für das künftige Umsatz- und Gewinnwachstum. Ein Zusammenschluss würde der CME eine starke Wettbewerbsposition gegen einen Euronext/Nyse-Verbund mit Euronextliffe und Pacific Exchange verschaffen. Zudem käme angesichts der ähnlichen Marktkapitalisierung ein "Merger of Equals" eher in frage als mit der Euronext.

Gemäß der Einstufung "Neutral" geht Sal. Oppenheim davon aus, dass die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten um 0 bis zehn Prozent zulegen wird.

Analysierendes Institut Sal. Oppenheim.

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