Analyse
WestLB belässt Deutsche Bank auf „Buy“

Die WestLB hat die Einstufung für die Deutsche Bank nach einem Interview des Vorstandschefs Josef Ackermann mit dem "Handelsblatt" auf "Buy" mit einem Kursziel von 42,00 Euro (aktueller Kurs: 18,95 Euro) belassen.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die WestLB hat die Einstufung für die Deutsche Bank nach einem Interview des Vorstandschefs Josef Ackermann mit dem "Handelsblatt" auf "Buy" mit einem Kursziel von 42,00 Euro (aktueller Kurs: 18,95 Euro) belassen. Ackermanns positive Aussagen zur Geschäftsentwicklunng im Februar und seine Vermutung, dass manche Banken bereits eine Eigenkapitalrendite von über 20 Prozent erreichen könnten, bestätigten ihn in seiner Einschätzung, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Montag. Er selbst geht davon aus, dass die Deutsche Bank im ersten Quartal einen Nettogewinn von über einer Milliarde Euro und eine Kernkapitalquote von mehr als zehn Prozent erreichen werde. Die Deutsche-Bank-Aktie bleibt Kanders" Favorit im Sektor.

Mit dem genannten Nettogewinn würde der negative Effekt aus der Beteiligung an der Postbank ausgeglichen und eine Kapitalerhöhung überflüssig, hieß es weiter. Zudem dürfte das Institut seine Bilanz sowie das Volumen riskanter Vermögenswerte weiter reduzieren. Außerdem hob Kanders die günstige Bewertung der Aktie hervor. Diese gehe weitgehend auf Ängste vor einem weiteren Kapitalbedarf zurück, die sich nach guten Gewinnzahlen zum ersten Quartal verflüchtigen sollten.

Mit der Einstufung "Buy" geht die WestLB davon aus, dass sich die Aktie in den nächsten zwölf Monaten im Vergleich zum Index um mehr als 20 Prozent besser entwickeln wird.

Analysierendes Institut WestLB.

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