Aktien
Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 27.9. bis 01.10.2004

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 27.9. bis 01.10.2004

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 27.9. bis 01.10.2004

Bayerische Motoren Werke

London - Merrill Lynch hat die Empfehlung für BMW nach einem Treffen mit Helmut Panke mit "Buy" bei mittlerem Volatilitätsrisiko bestätigt. Der BMW-Chef habe seine optimistische Sicht zur Geschäftsentwicklung des Autobauers entschieden bekräftigt, hieß es in einer Studie. Das Kursziel der Analysten bleibe bei 50 Euro.

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat die Empfehlung für BMW-Aktien nach präzisierten Prognosen mit "Marketperformer" bestätigt. Auch wenn die Aussagen von BMW-Chef Panke im derzeitigen Umfeld eher positiv zu werten seien, könnten sie den Aktienkurs belasten, schrieb LRP-Analyst Michael Punzet am Montag. Die Konsensschätzungen unterstellten derzeit eine bessere Entwicklung bei Umsatz und beim Ergebnis je Aktie. Das Kursziel zum Jahresende 2005 bleibt bei 38,0 Euro.

Daimler-Chrysler

London - Hsbc hat die Beobachtung der Deutschen Bank mit "Add" wieder aufgenommen. In einer Studie sagte Analyst Matthew Czepliewicz der Großbank für das laufende 5,16 Euro Gewinn je Aktie voraus, in den beiden kommenden Jahren werden 5,96 beziehungsweise 7,23 Euro erwartet. Den fairen Wert bezifferte der Analyst mit 62 bis 66 Euro.

Paris - Die Societe Generale (Socgen) haben Daimlerchysler-Aktien von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 43 auf 40 Euro reduziert. In einer Studie verwiesen die Analysten auf Aussagen auch 2005 Rabatte auf dem US-Markt zu gewähren und die Risiken aus dem Toll-Collect-Projekt.

UBS

London - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat das Kursziel für die UBS-Aktie UBS von 106 auf 100 Schweizer Franken gesenkt. In einer Studie bestätigten die Analysten die Einstufung "Neutral".

Continental

Frankfurt/Hannover - Die Allianz -Tochter Dresdner Bank hat 3,5 Mill. eigene Aktien des Autozulieferers Continental verkauft. Das bestätigte Conti auf Anfrage. Die Aktien seien zum Kurs von 43,10 Euro verkauft worden. Die Transaktion sei nicht über die Börse, sondern über die Investmentbanking-Tochter Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) abgewickelt worden.

IDS Scheer

Frankfurt - Die HVB will das Kursziel für die Aktie des Software- und Beratungshauses IDS Scheer nach dem Kauf des Schweizers Beraters Balink erhöhen. "Wir werden unsere Gewinn-, Umsatzprognosen sowie das Kursziel erhöhen", heißt es in einer Studie. Ersten Schätzungen zufolge wird HVB-Analyst Knut Woller das Kursziel von derzeit 22 Euro auf 23 bis 23,50 Euro anheben. Genaueres will der Experte nach der IDS Scheer-Analystenkonferenz bekannt geben. Die Einstufung bleibe bei "Buy".

Deutsche Post

München - Analyst Robert Heberger von der Münchener Privatbank Merck, Finck & Co hat die Aktie der Deutschen Post unverändert als "Hold" eingestuft. In einer Studie bezeichnete der Analyst die am Morgen vorgelegten, überarbeiteten Prognosen für das US-Geschäft als nicht überraschend. Die Skepsis über die Entwicklung des US-Geschäftes sei bereits der Hauptgrund zur Abstufung der Aktie von "Buy" auf "Hold" früher im Jahr gewesen, hieß es.

Stuttgart - Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) senkt auf Grund der neuen Prognosen der Deutschen Post für das US-Geschäft ihre Gewinnschätzungen für das Logistikunternehmen. Die Erwartung für den Gewinn je Aktie (EPS) werde für 2004 von 1,33 auf 1,28 Euro reduziert, hieß es in einer Studie. Für 2005 ergebe sich ein erwartetes EPS von 1,82 Euro nach zuvor 1,92 Euro. An der Kaufempfehlung werde aber vor allem wegen der relativ niedrigen aktuellen Bewertung der Aktie festgehalten.

Frankfurt - Trotz der Gewinnwarnung der Deutschen Post für das US-Expressgeschäft DHL USA hat die Helabatrust die Aktie des Logistikers mit "Kaufen" bestätigt und die Prognosen nicht verändert. Dabei hob Analyst Holger Bosse in der am Mittwoch veröffentlichten Studie vor allem das günstige Bewertungsniveau der Aktie hervor.

London - Ungeachtet der jüngsten Prognosenkung für das USA-Geschäft haben die Experten der Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) den Titel als "Buy" zum Kauf empfohlen und ein Kursziel bei 21 Euro gesetzt. Die Probleme bei DHL in den USA würden durch gute Ergebnisse in der asiatisch-pazifischen Region sowie beim Kostensenkungsprogramm "Star" teils ausgeglichen, wie es in einer am Mittwoch in London vorgelegten Studie hieß.

Amgen

NEW York - Die Experten von Prudential haben die Aktie des weltgrößten Biotechnologie-Anbieters Amgen Inc. mit "Overweight" bestätigt und auch das Kursziel von 91 Euro unangetastet gelassen. In einer Kurzstudie begrüßten die Experten die jüngste FDA-Entscheidung zu neuen Dosierungen und Darreichungsformen für das Medikament Enbrel, obwohl sie den Experten zufolge erwartet worden sei. Das Mittel werde bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt, darunter Schuppenflechte.

Münchener Rück

Frankfurt - Die Experten der Helabatrust erwarten keinen Rutsch des Kurses der Münchener Rück unter die Marke von 75 Euro. Selbst eine Verfehlung der bestehenden Prognosen wäre für den Markt keine große Überraschung, hieß es in einer Studie.

Converium Hldgs

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat bei Converium Holding ihre Verlustprognose für das laufende Jahr von 12,87 auf 19,08 Franken je Aktie ausgeweitet. Für das kommende Jahr senkten die Analysten am Donnerstag in London die Gewinnprognose von 6,98 auf 6,64 Franken je Aktie. Obwohl sie die Prognosen wegen der Belastungen aus dem US-Geschäft senkten, bestätigten sie die Aktie mit "In-Line".

Deutsche Post

London - Die Deutsche Bank hat die Aktie der Deutschen Post nach der Gewinnwarnung für die US-Logistiktochter DHL USA von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Es gebe keine den Aktienkurs treibenden Faktoren mehr, denn auch das Aufwärtspotenzial durch das Sparprogramm Star und die Integration des US-Logistikers Airborne habe sich verflüchtigt, hieß es in der Studie am Donnerstag.

Deutsche Telekom

London - Die US-Investmentbank JP Morgan hat die europäische Telekombranche auf "Overweight" heraufgestuft. Die Bewertung der Aktien spiegele nicht das Ertragspotential der Branche wieder, stellten die Analysten in einer am Donnerstag in London veröffentlichten Branche wieder. Als bevorzugte Werte bezeichneten die Experten die Aktien der Deutsche Telekom , Vodafone und Telefonica .

EADS

Frankfurt - Die Société Générale (Socgen) hat die Aktie des europäischen Luftfahrt- und Rüstungsunternehmens European Aeronautic Defence and Space Company (EADS) in Erwartung einer Prognose-Anhebung von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Der faire Wert liege für die kommenden zwölf Monate bei 25 Euro, hieß es in der Studie am Donnerstag.

Epcos

Mainz - Nach dem schwachen Kursverlauf im September hat die Landesbank Rheinland-Pfalz die Aktie von Epcos von "Marketperformer" auf "Outperformer" heraufgestuft. Dax und TecDax hätten seit Ende August zugelegt, während der Kurs des Herstellers passiver Elektronikbauteile um gut zwei Prozent gesunken sei, stellte Analyst Thomas Hoffmann in einer am Donnerstag in Mainz veröffentlichten Studie fest. Das Kursziel beließ er bei 16 Euro.

Merck & CO

NEW York - Die Analysten von Goldman Sachs halten den Rückzug des Arthrose-Medikaments Vioxx durch den US-Pharmakonzern Merck & Co. Inc. für einen "deutlichen Rückschlag" für das Unternehmen. Wie Analyst James Kelly am Donnerstag sagte, wirft der Rückruf zudem Fragen zum Präparat Arcoxia auf, dessen Zulassung Mitte November erwartet wird. Vioxx habe 76 US-Cent zu seiner Schätzung für den Gewinn pro Aktie des Unternehmens im laufenden Jahr beigetragen.

Micron Technology

NEW York - Die Analysten von Bear Stearns haben ihre Gewinn- und Umsatzprognosen für den Dram-Speicherchiphersteller Micron Technology Inc. gesenkt. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie hervorgeht, rechnen sie für das laufende erste Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 nur noch mit einem Gewinn pro Aktie (EPS) von 0,28 Dollar. Zuvor hatten sie 0,30 Dollar prognostiziert. Das Unternehmen hatte am Vortag mit seinen Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal die Markterwartungen enttäuscht. Die Anlageempfehlung "Peer Perform" wurde beibehalten.

Merck & CO

NEW York - Nach dem Kurseinbruch am Vortag hat die US-Investmentbank Bear Stearns die Aktie des Pharmaunternehmens Merck & Co. Inc. auf "Peer Perform" heraufgestuft. So rieten die Experten von Bear Stearns nicht zu verkaufen und verwiesen auf die stabile Dividendenpolitik und die ausgeglichenen Bilanzen bei Merck.

Nokia

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Nokia-Aktien von "Underperform" auf "In-Line" heraufgestuft. Dank neuer Produkte werde sich die Bruttogewinnspanne des Mobilfunk-Ausrüsters wieder erholen, schrieben die Analysten in einer Studie. Wegen der Sparmaßnahmen bei der Produktentwicklung werde die operative Spanne 2005 vermutlich überraschend gut ausfallen.

Pfizer

NEW York - Vom Rückruf des Merck & Co. - Medikaments Vioxx könnten nach Analysteneinschätzungen vor allem der Konkurrent Pfizer , aber auch der Schweizer Pharmakonzern Novartis profitieren. Analysten in New York sagten, der Umsatz der Pfizer-Produkte Celebrex und Bextra könnte steigen. Für Novartis könne sich zumindest die Perspektive für die Arznei Prexige verbessern.

Swiss RE

Zürich - Die Entscheidung von Merck & Co , Vioxx vom Markt zu nehmen, könnte für Swiss Re fatale Folgen haben. Das schreibt Tim Dawson, Analyst bei Pictet, in einer Studie. 2002 musste Swiss Re einen Schaden in der Größenordnung von 300 bis 400 Mill. Schweizer Franken verbuchen für die Haftung von Health-Care-Unternehmen in ähnlich gelagerten Fällen. /fn

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