Analysten sehen bei den Aktienkursen von Adidas-Salomon und Puma noch Spielraum nach oben
Sportartikler hoffen auf Fußball-Boom

Die Marke mit den drei Streifen ist in Athen nicht zu übersehen. „Fast die Hälfte aller Athleten bei den Olympischen Spielen tritt mit Adidas-Ausrüstung an“, freut sich Herbert Hainer, Vorstandschef des Sportartikelkonzerns Adidas-Salomon.

MÜNCHEN. Olympia ist das größte Schaufenster der Sportbranche. Zwei Wochen lang präsentieren die Athleten einem Publikum rund um die Erde die neuesten Kollektionen der Sportindustrie.

Weltmarktführer Nike und die Nummer zwei, Adidas, liefern sich dabei nicht nur in den Stadien ein heißes Wettrennen. Letztlich zählt für die Konzerne nur, dass sich die Kunden nach Ende der Spiele in den Läden für ihre Marken entscheiden. Deshalb verbuchen die Sportartikler ihr Engagement bei Olympia hauptsächlich als Investition in die Zukunft. „Es geht uns vor allem um die Stärkung des Markenimages“, sagt Jochen Zeitz, Chef des zweitgrößten deutschen Anbieters Puma. „Die Olympischen Spiele schlagen sich nicht direkt im Umsatz nieder.“

Gleiches gilt auch für die Aktienkurse der Ausrüster. Olympia lässt die Anleger weitgehend kalt. Die Kurs von Nike, Adidas und Puma sind zwar seit Beginn der Olympischen Spiel leicht gestiegen. Doch wer sein Geld momentan in Sportaktien steckt, tut dies nicht, weil deren Auftritt in Athen besonders attraktiv ist. Die Investoren hoffen vielmehr, dass die Produzenten langfristig weiter so stark wachsen wie in den vergangenen Jahren.

Ein viel größerer Anreiz als Olympia bietet Anlegern vor allem die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Im Gegensatz zu Olympia sorgt jedes Großereignis im Fußball unmittelbar für höhere Umsätze, weil die Fans Hunderttausende neuer Trikots kaufen. Im laufenden Jahr wird Adidas so rund 13 Prozent vom Umsatz mit Fußball-Equipment erwirtschaften.

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