Analysten setzen auf weitere Kurssteigerungen – Heidelberg Cement überzeugt durch günstige Bewertung
Zementaktien lösen sich vom Fundament

Viele Zementaktien haben in diesen Jahr die europäischen Indizes deutlich geschlagen. Die Aktie des weltweit zweitgrößten Produzenten Holcim legte über 18 Prozent zu, der Titel von Heidelberg Cement liegt mit rund zehn Prozent im Plus. Das im Kleinwerteindex SDax notierte Papier von Dyckerhoff verzeichnete sogar einen Zugewinn von weit über 55 Prozent.

DÜSSELDORF. Und trotz der Rally könnte sich der Einstieg bei einigen Anteilsscheinen noch lohnen, meinen die Analysten. Denn einen zusätzlicher Schub könnte die konjunkturelle Erholung geben, von der Zementaktien in der Regel erst spät profitieren.

Die meisten Aktien aus der Branchen haben sich in den vergangenen Monaten von den zuletzt schweren Jahren mit hohen Schulden und sinkenden Gewinnen erholt. In Deutschland hatte sich der Druck auf die Unternehmen noch verstärkt, als vor über zwei Jahren ein Preiskampf entbrannte, nachdem illegaler Preis- und Gebietsabsprachen zwischen den Konzernen aufgedeckt worden waren.

Damit ist spätestens seit Jahresanfang jedoch Schluss. Allein im ersten Halbjahr des laufenden Jahres konnten die Produzenten Preiserhöhungen von rund fünf Prozent durchsetzten. Und in den kommenden Monaten werde sich dieser Trend wahrscheinlich noch verstärken, schreibt Matthias Egger, Analyst bei der Schweizer Bank Pictet, in einer aktuellen Studie.

Auch die Situation der Baubranche kommt den Zulieferern zugute. So hält zwar die Flaute in Deutschland weiter an. Weltweit verzeichnet der Sektor aber dank der boomenden Regionen in Asien und neuen Impulse aus den USA, Frankreich und den Benelux-Ländern wieder steigende Auftragszahlen.

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