Angebot war 29-fach überzeichnet
Börsenkandidat Conergy gibt Aktien zu 54 Euro aus

Die Aktien des Börsenkandidaten Conergy werden zu 54 Euro zugeteilt. Damit liegt der Ausgabepreis am oberen Ende der bei 48 Euro beginnenden Preisspanne.

HB FRANKFURT. „Das Angebot war 29-fach überzeichnet“, sagte eine Conergy-Sprecherin am Mittwochabend. Bereits im außerbörslichen Handel waren die Titel des Hamburger Solaranlagen-Herstellers auf großes Interesse gestoßen und wurden zuletzt bei rund 67 Euro taxiert. Die Erstnotiz im Frankfurter Prime Standard ist für Donnerstag vorgesehen. Bereits 2001 hatte Conergy den Gang auf das Börsenparkett anvisiert, ihn aber in letzter Minute unter Verweis auf die damals schwierigen Marktbedingungen abgesagt.

Conergy will einschließlich einer Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) von 550.000 Stück 4,5 Millionen Aktien ausgeben. Das Emissionsvolumen beläuft sich damit auf bis zu 243 Millionen Euro. Dem Unternehmen fließen nach eigenen Angaben rund 100 Millionen Euro zu. Nach dem Börsengang und bei voller Platzierung des Greenshoe seien 58 Prozent des Grundkapitals frei an der Börse handelbar. Der Hersteller von Photovoltaik-Anlagen, die Stromerzeugung durch Solarenergie ermöglichen, sieht sich als Kandidat für eine Mitgliedschaft im Technologieindex TecDax. Den Börsengang begleiten die Deutsche Bank und die Commerzbank federführend. Nach dem fulminanten Börseneinstand des Bezahlfernsehsenders Premiere in der vergangenen Woche und der Erstnotiz der Biotechnologiefirma Paion im Februar wäre Conergy der dritte Börsengang in Deutschland in diesem Jahr.

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