Aktien
Bayer fest - Schering-Plough-Allianz 'strategisch vorteilhaft'

Unterstützt von der Hoffnung auf eine gewinnbringende Kooperation mit dem US-Pharmakonzern Schering-Plough sind die Aktien der Bayer AG am Montag mit einem Kursplus von knapp vier Prozent an die DAX-Spitze gestiegen. Die Leverkusener hatten mit dem US-Pharmakonzern Schering-Plough eine umfangreiche Pharma-Allianz geschlossen. Händler begrüßten die Kooperation am Montagmorgen, äußerten jedoch wegen bisher noch nicht bekannter Details auch Skepsis.

dpa-afx FRANKFURT. Unterstützt von der Hoffnung auf eine gewinnbringende Kooperation mit dem US-Pharmakonzern Schering-Plough sind die Aktien der Bayer AG am Montag mit einem Kursplus von knapp vier Prozent an die DAX-Spitze gestiegen. Die Leverkusener hatten mit dem US-Pharmakonzern Schering-Plough eine umfangreiche Pharma-Allianz geschlossen. Händler begrüßten die Kooperation am Montagmorgen, äußerten jedoch wegen bisher noch nicht bekannter Details auch Skepsis.

Bis 9.35 Uhr stieg die Aktie um 3,66 % auf 21,83 ?. Der DAX gewann unterdessen 0,75 % auf 3 915,17 Zähler. Die Analysten der Landesbank Rheinland Pfalz (LRP) bestätigten die Bayer-Aktien nach Bekanntwerden der Allianz zunächst mit "Marketperformer" bestätigt. Die Kooperation wurde in einer Studie vom Montag als "strategisch vorteilhaft" bezeichnet. "Nach der Roche OTC-Akquisition ist diese Allianz ein weiterer Schritt um das notleidende Healthcare Segment zu stärken", schrieb Analystin Silke Stegemann.

"Die Allianz mit Schering-Plough ist eine sehr gute Nachricht für Bayer, die das Pharma-Geschäft stärkt", sagte ein Händler. Ein weiterer Händler wies darauf hin, dass im laufenden Jahr Einmalaufwendungen von 50 bis 70 Mill. ? entstünden. "Kooperation hin oder her. Um abschätzen zu können, wie viele Synergien genutzt werden können, ist bisher zu wenig über die Details bekannt", sagte er.

Bayer hatte am Montag mitgeteilt, etwa 1 800 Mitarbeiter im US-Marketing und Vertrieb von Bayer seien von diesen Maßnahmen betroffen. Ein großer Teil von ihnen soll in die Schering-Plough-Organisation integriert werden soll. Für Personalabbau sowie sonstige einmalige Aufwendungen werden den Angaben zufolge - überwiegend im Jahre 2004 - Kosten in der Größenordnung von 50 Mill. bis 70 Mill. ? anfallen. Für die Folgejahre werde ein "positiver Ergebniseffekt" erwartet. Bayer will die Pharma-Aktivitäten in den USA auf das margenstarke Geschäft mit Spezialisten und Fachärzten konzentrieren.

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