Börse
Warum es Bankaktien nicht bringen

Banken sind ein schlechtes Investment - sagen drei Fondsmanager, die in der Finanzkrise besonders gut abgeschnitten haben. Warum die Profis auch künftig keine Bankaktien kaufen - und wo sie stattdessen investieren.
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FrankfurtUnter den Aktienfonds, die mehr als 500 Millionen Euro Anlagensumme verwalten, haben drei Schwergewichte besonders zugeschlagen: Der Europe Equity Growth Fund der Allianz, der Comgest Growth Europe Fund und der Montanaro European Smaller Companies Fund konnten seit März 2009 die besten risikobereinigten Erlöse erzielen.

Sie schafften dies durch eine gezielte Aktien-Auswahl – und dadurch, dass sie die Finger von Banken ließen. Thorsten Winkelmann, Arnaud Cosserat und Charles Montanaro – die drei Manager hinter den Fonds – machen erst einmal genauso weiter. “Ich sehe nicht, dass wir uns in nächster Zeit in eine der Banken einkaufen”, sagte der 39-jährige Winkelmann, der von Frankfurt aus arbeitet.

Seine Erlöse im Beobachtungszeitraum waren die besten – sowohl mit Blick auf die absoluten als auch die risikobereinigten Werte. Winkelmanns Fonds hat ein Volumen von rund 3,5 Milliarden. Euro. “Man fragt die Vorstandschefs von diesen Banken nach ihren Zielen bei der Eigenkapitalrendite. Und sie können Dir keine Antwort geben. Wie kann ein außenstehender Fonds-Manager das wissen und sein Geld in diesen Bereich reinstecken?”

Auch der von London aus arbeitende Montanaro ist skeptisch. Sein Fonds verwaltet 1,1 Milliarden Euro. “Diese Unternehmen sind eher undurchsichtig, was es schwer macht, sie zumindest mit einem gewissen Grad an Sicherheit zu bewerten”, sagte er mit Blick auf die Banken. “Und was die Sache noch schlimmer macht: Ihr Schicksal liegt oft nicht in ihren eigenen Händen – wegen Eingriffen von Politik und Aufsicht. Vor diesem Hintergrund sehen wir sie eher als hochgradig zyklisch gehandelte Aktien – nichts für uns.”

Cosserat, der in Paris sitzt, meinte: “Banken haben immer extrem sensibel auf Konjunkturschwankungen reagiert. Kurzfristig folgen sie Trends nach oben und unten. Aber auf lange Sicht liefern sie weder Gewinnwachstum noch Performance. Sie sind anfällig für Unfälle.” Sein Fonds kommt auf ein Volumen von 2,1 Milliarden Euro.

Die drei Top-Manager sind unbeeindruckt von den Maßnahmen, die Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), ergriffen hat, um die europäischen Banken zu stützen – auch wenn dies Finanztitel in den vergangenen zwölf Monaten zur besten Branchengruppe im Stoxx 600 Index machte.

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Warum es Bankaktien nicht bringen

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Auf diese Titel setzen die Fondsmanager

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  • ...................................
    FONDMANAGER..DEPOTANALYSE
    ...................................
    ..
    es ist ein weit verbreiteter irrtum,
    dass die aktien, die sich in einem
    fonddepot befinden, steigen werden..
    ..
    fazit
    diese sind bereits gekauft und es
    besteht kein anlagenotstand seitens
    der grossanleger..
    es besteht eher die gefahr, dass der
    fond die position wieder verkauft..
    ..
    ..
    änfänger..!!

  • Private Großbanken sind Geldmaschinen für das Management. Ohne Werte zu schaffen und nur um sich zu bereichern, nehmen diese Finanzfunktionäre, als untreuen Verwalter von Aktionärsvermögen (siehe Lukas 16), dabei ungeahnte Bilanzrisiken, Schaden für ihre Kunden, die Volkswirtschaft und den Steuerzahler in Kauf.

  • Im Artikel wird doch lediglich ein Blick in die Vergangenheit gewagt. Das Geschäftsmodell an sich ist überholt. Für allerlei Finanzierungs und Zahlungsdienstleistungen gibt es schon Start-ups die es besser machen und man wartet nur noch auf die erste Bank aus dem Haus Samwer.

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