Börsengang im Juli
Homag wagt zweiten Anlauf

Der für die Möbel- und Bauindustrie tätige Maschinenbauer Homag wird voraussichtlich noch im Juli im zweiten Anlauf den Gang an die Börse wagen. Wegen der schlechten Stimmtung an den Kapitalmärkten hatte das Unternehmen den Börsengang vor sechs Jahren abgesagt.

HB STUTTGART. Am kommenden Freitag will der Vorstand Einzelheiten der Platzierung bekannt geben, wie das in Schopfloch im Schwarzwald ansässige Unternehmen am Freitag mitteilte. Im Regelfall findet die Erstnotiz einer Aktie spätestens drei Wochen nach der Emissions-Pressekonferenz statt.

Früheren Angaben zufolge strebt der exportabhängige Konzern eine Notierung im streng regulierten Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse an. Platziert werden voraussichtlich Anteile von Altgesellschaftern und Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Von der Hauptversammlung hatte sich Homag in der vergangenen Woche eine Kapitalerhöhung um bis zu 1,4 Millionen Euro genehmigen lassen und kann damit das Kapital um bis zu zehn Prozent aufstocken.

Homag beschäftigt weltweit knapp 4800 Menschen und hatte im Jahr 2001 den Börsengang wegen der damals schlechten Stimmung am Kapitalmarkt abgesagt. Das inzwischen mehrheitlich von der Beteiligungsgesellschaft DBAG kontrollierte Unternehmen mit einem Umsatz von zuletzt 737 Millionen Euro sieht sich mit einem Marktanteil von 23 Prozent als Weltmarktführer vor dem schwäbischen Konkurrenten SCM und dem italienischen Wettbewerber Biesse. Zu den größten Kunden des auf Maschinen für Oberflächen- und Kantenbearbeitung spezialisierten Konzerns zählt der Ikea-Zulieferer Swedwood.

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