Börsengang
Klöckner-Aktien kosten 16 Euro

Der vor seinem Börsendebüt stehende Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) hat seine Aktien zu 16 Euro und damit etwa in der Mitte der Preisspanne zugeteilt.

HB FRANKFURT. Die Erstnotiz im Prime Standard sei für Mittwoch vorgesehen, teilte die Gesellschaft am Dienstagabend mit. Der Duisburger Stahl- und Werkstoffhändler hatte inklusive Mehrzuteilungsoption 18,5 Millionen Aktien in einer Preisspanne von 15 bis 18 Euro angeboten. Mit einem Platzierungsvolumen von 264 Millionen Euro oder 296 Millionen Euro bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption zählt KlöCo zu den größeren Neuemissionen in Deutschland in diesem Jahr. Allerdings hatte der Börsenkandidat wegen der jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten das Volumen gesenkt. Ursprünglich war erwartet worden, dass das Traditionsunternehmen über die Börse mindestens 500 Millionen Euro einsammelt.

Vom Emissionserlös fließt rund ein Drittel auf das Firmenkonto des 1906 gegründeten Stahlhändlers, der jährlich etwa sechs Millionen Tonnen Stahl kauft und verkauft. Der Rest geht an den Eigentümer Lindsay Goldberg & Bessemer (LGB), der nach dem Börsengang noch rund 50 Prozent an KlöCo halten wird. Der Finanzinvestor ist auch an dem Anfang Juli an den Kapitalmarkt strebenden Baumaschinen-Hersteller Wacker Construction beteiligt. Die Aktienemission von KlöCo betreuen UBS, Deutsche Bank und JP Morgan.

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