Börsengang
Pläne für Börsengang von Rosneft offen gelegt

dpa-afx MOSKAU. Die russische Regierung will den staatlichen Ölkonzern Rosneft an die Börse bringen. Die Aktien des Unternehmens sollten in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres an den Börsen Moskau und London gelistet werden, teilte der Konzern am Donnerstag in Moskau mit. Experten zufolge könnten mit dem Schritt bis zu 15 Mrd. Dollar erzielt werden.

Noch vor dem Börsengang will Rosneft laut Medienberichten 12,67 Prozent der Aktien verkaufen, um die Schuldenlast um 7,6 Mrd. Dollar abzubauen. Ob diese Aktien an Portfolio-Investoren oder an strategische Partner verkauft werden sollen, habe die Regierung noch nicht beschlossen.

Dem Staat blieben damit weniger als 66 Prozent der Aktien. In den vergangenen Tagen hatte es geheißen, Russland wolle bis zu 30 Prozent seiner Anteile am staatlichen Ölkonzern Rosneft an die Börse bringen. Vorher will Rosneft allerdings die angefangene Konsolidierung von zwölf Tochtergesellschaften beenden, sagte ein Firmensprecher.

Bereits im Juli hatte die russische Regierung die Platzierung für das zweite Halbjahr 2006 angekündigt. Die Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft Deloitte & Touche hatte das Unternehmen laut "Wedomosti" auf einen Wert von 50 Mrd. Dollar geschätzt.

Im abgelaufenen Jahr hat Rosneft eigenen Angaben zufolge einen Überschuss von mehr als 5,1 Mrd. Dollar erzielt. Die Ölproduktion will der Konzern von 74,6 Mill. Tonnen in 2005 im kommenden Jahr auf 80 Mill. Tonnen erhöhen.

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