Premium Börsenneuling Snapchat Aufnahme in Aktienindex unerwünscht

Großinvestoren des Börsenneulings Snapchat protestieren, weil sie keine Stimmrechte bekommen haben. Sie wollen deshalb die Aufnahme des Wertes in Aktienindizes wie den S&P 500 verhindern. Das Unternehmen reagierte prompt.
Der Messaging-Dienst steckt tief in den roten Zahlen – trotzdem war das Börsendebüt ein Erfolg. Quelle: dpa
Snapchat-Plakat am Gebäude der Börse New York

Der Messaging-Dienst steckt tief in den roten Zahlen – trotzdem war das Börsendebüt ein Erfolg.

(Foto: dpa)

Vor dem Börsengang konnte der Council of Investors (CII) sich nicht durchsetzen, jetzt kartet er nach. Die Organisation, die große US-Pensionsfonds vertritt, verlangt, dass der Messaging-Dienst Snapchat nicht in gängige Aktienindizes wie etwa den S&P 500 aufgenommen wird. Die Indexanbieter Standard & Poor‘s (S&P) und MSCI wollen den Vorschlag prüfen. S&P nimmt neue Aktien ohnehin frühestens nach sechs bis zwölf Monaten auf.

Auslöser für den Ärger ist, dass der Börsenneuling die außenstehenden Aktionäre komplett von jedem Einfluss abgeschnitten hat. Er bleibt vollständig unter Kontrolle der zwei Gründer und Haupteigentümer, des 26-jährigen Evan Spiegel und des 28-jährigen Bobby Murphy.

 

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