Der größte Börsengang seit vier Jahren in London ähnelt einer Pokerpartie
Online-Spielanbieter Partygaming verführt Investoren zum Spekulieren

Es lädt zum Kalauern ein: Der Börsengang des britischen Online-Spieleanbieters Partygaming hat sich selbst zu einer Poker-Partie entwickelt. Am 27. Juni soll die Firma mit Hilfe von Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) in London an die Börse gehen. Doch um Preis und Risiken sind heftige Diskussionen entbrannt.

LONDON. Das größte IPO seit vier Jahren könnte die Firma mit bis zu fünf Milliarden Pfund (rd. 7,2 Mrd. Euro) bewerten. Damit würde der Poker-Anbieter sofort in den FTSE-100 aufrücken. Wenn Partygaming zu diesem Preis an den Markt geht, sind seine Gründer Ruth Parasol und Anurag Dikshit, die mit anderen Alteigentümern nach dem Börsengang noch drei Viertel der Aktien halten, auf einen Schlag Milliardäre. Das Investment birgt jedoch hohe Risiken. Experten bezweifeln, dass das Wachstum so rasant weiter geht wie bisher. Zudem könnte Partygaming in seinem wichtigsten Markt die Lizenz zum Spielen verlieren.

Partygaming bietet Bingo und Kasino im Internet...

 
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