Aktien
Deutsche Bank senkt Siemens von 'Buy' auf 'Hold'

dpa-afx LONDON. Die Deutsche Bank hat die Siemens-Aktien nach dem Verkauf der verlustreichen Handy-Sparte von "Buy" auf "Hold" herabgestuft. Die Abgabe der Sparte an den taiwanischen Handyhersteller Benq sei an sich gut für die Siemens-Aktionäre und die Kosten dafür angemessen, hieß es in einer am Freitag vorgelegten Studie. Das Aufwärtspotenzial sei indes selbst angesichts des von 65 auf 67 Euro angehobenen fairen Wertes begrenzt.

Der Start des neuen Siemens-Vorstandschefs Klaus Kleinfeld ist nach Ansicht der Analysten "ermutigend" ausgefallen. Aber es bleibe noch viel zu tun. Eine Steigerung der Margen sei wahrscheinlich, aber dies werde dauern. Die Tatsache, dass sich Siemens vollständig von der Sparte trennt, sei eine "sehr angenehme Überraschung".

Die Belastung aus diesem Schritt für den Barmittelbestand von Siemens wird von den Experten auf 500 Mill. Euro geschätzt. Dies sei jedoch eine vernünftige Regelung. Mit der Einstufung "Hold" sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von bis zu zehn Prozent oder einen Gesamtverlust von bis zu zehn Prozent voraus.

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

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