Aktien
Deutsche Post steigen nach erneuerter Jahresprognose

Die Aktie der Deutschen Post hat nach der erneuten Bestätigung der Jahresprognose am Mittwoch kräftig zugelegt. Bis 11.10 Uhr verbesserte sich der Kurs des Logistikers um 1,40 Prozent auf 18,89 Euro, während der Dax zugleich um 0,95 Prozent auf 4 292,25 Punkte gewann.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktie der Deutschen Post hat nach der erneuten Bestätigung der Jahresprognose am Mittwoch kräftig zugelegt. Bis 11.10 Uhr verbesserte sich der Kurs des Logistikers um 1,40 Prozent auf 18,89 Euro, während der Dax zugleich um 0,95 Prozent auf 4 292,25 Punkte gewann. Ein Aktienhändler bewertete positiv, dass die Post den Ausblick bekräftigt habe und mittelfristig mit der vollständigen Privatisierung rechne. Allgemein hieß es am Markt aber, dass lediglich früher getroffene Aussagen wiederholt worden seien.

Ein Aktienhändler in Düsseldorf sagte, die Aussag von Zumwinkel, er rechne mittelfristig mit der vollständigen Privatisierung des Konzerns klinge für ihn neu und gut. Positiv bewerte er zudem, dass das Unternehmen an seiner bisherigen Prognose festhalte. Nach dem Durchbrechen der 18,75 Euromarke sehe die Aktie zudem für charttechnisch orientierte Anleger interessant aus.

"Ich denke, dass ist keine neue Nachricht, wenn das Unternehmen bekräftigt, dass es an der Prognose festhält", sagte ein weiterer Händler in Düsseldorf. Auch Analyst Jochen Rothenbacher sah in der Nachricht "keine Überraschung". Eine plausible Begründung für den Kursanstieg zur Veröffentlichung der Rede von Vorstandschef Zumwinkel habe er auch nicht.

Ein weiterer Analyst verwies auf einen Bericht der "Financial Times". Diese habe am Morgen DHL-Chef John Mullen zitiert, dass das Unternehmen nur moderat in den USA investieren werde. "Es sorgt für eine gewisse Beruhigung, dass die Post keinen Preiskampf anzetteln will." Diese Nachricht habe fruchtbaren Boden geschaffen, auf den die bekräftigte Prognose gefallen sei, vermutete er. Mit Blick auf die Hauptversammlung habe er nichts gesehen, was kurstreibend sein könnte.

Die Deutsche Post rechnet unverändert für das laufende Jahr mit 3,6 Mrd. Euro Gewinn vor Steuern und Zinsen. Zudem bekräftigte Post-Chef Klaus Zumwinkel die Absicht, die Dividende nach einer Anhebung für 2004 auf für 2005 anzuheben. Ende März hatte er gesagt, wenn die Umstellung auf Ifrs-Bilanzierung und die auf 20 Prozent gesunkene Steuerquote den Nettogewinn prozentual stärker als das Ebita-Ergebnis steigen ließe, werde sich die Dividende am Nettogewinn orientieren.

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