Aktien
dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 27.12.2010 bis 30.12.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 27.12.2010 bis 30.12.2010:

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 27.12.2010 bis 30.12.2010:

Montag

Deutsche Bank

ZÜRich - Kepler hat Papiere der Deutschen Bank nach bekanntgegebenen Verhandlungen mit der Liechtensteiner Bank LGT über den Verkauf der BHF Bank auf "Reduce" mit einem Kursziel von 41,00 Euro belassen. Analyst Dirk Becker wertete es in einer Studie vom Montag positiv, dass nun ein Kaufinteressent für die BHF Bank gefunden wurde, der an Exklusivverhandlungen interessiert sei. Dennoch bleibe er bei seinem "Reduce"-Votum, da er für das Schlussquartal mit weiteren deutlichen Abschreibungen im Zusammenhang mit der Postbank-Beteiligung rechne.

Deutsche BÖRSE

MÜNchen - Merck Finck hat die Deutsche Börse vor dem geplanten Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Leipziger Strombörse EEX auf "Buy" belassen. Entgegen dem eigentlichen Ziel des Börsenbetreibers dürfte die geplante Übernahme der Strombörse die Abhängigkeit vom Aktien- und Derivatehandel nicht verringern, schrieb Analyst Konrad Becker in einer Studie vom Montag. Dafür sei die EEX schlicht zu klein. Allerdings gehe der Schritt in die richtige Richtung, da das Geschäft im schnell wachsenden Rohstoffhandelssektor ausgebaut werde.

Deutsche Telekom

MÜNchen - Merck Finck hat die Aktien der Deutschen Telekom nach einem Interview des Europachefs Guido Kerkhoff in der "Financial Times Deutschland" auf "Sell" belassen. Die bestätigten Gespräche über eine Senkung der Personalkosten bei der griechischen Beteiligung OTE dürften sich aufgrund ihrer politischen Dimension schwierig gestalten, schrieb Analyst Theo Kitz in einer Studie vom Montag. Immerhin halte der griechische Staat 20 Prozent an dem Telekommunikationsunternehmen.

Dienstag

Allianz

Paris - Cheuvreux hat Allianz auf "Outperform" mit einem Kursziel von 107,00 Euro belassen. Zur Rettung von Prefon, dem größten französischen Pensionsfonds für den öffentlichen Dienst, könnten die mit der Vermögensverwaltung beauftragten Versicherer CNP Assurances , Allianz, GAN-Groupama und Axa insgesamt circa 900 Mill. bis eine Milliarde Euro beisteuern, schrieben die Analysten in einer Branchenstudie vom Dienstag. Am stärksten werde zwar CNP belastet, doch bleibe das Niedrigzinsumfeld eine Belastung für alle Versicherer. Allianz bleibe indes ein Sektor-"Top-Pick".

Deutsche BÖRSE

ZÜRich - Kepler hat die Papiere der Deutschen Börse nach einem Medienbericht über den unmittelbar bevorstehenden Kauf des Handelssystems Chi-X durch Bats auf "Hold" mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Die geplante Übernahme der multilateralen Handelsplattform durch die US-Handelsplattform Bats Global Markets entschärfe den Wettbewerb für die Deutsche Börse, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Dienstag. Der Plan einiger europäischer Investmentbanken, mit der 2007 gegründeten Chi-X den etablierten Börsenbetreibern Konkurrenz zu machen, sei wohl nicht aufgegangen.

EADS(Euro Aeronautic Defense Space)

Paris - Cheuvreux hat EADS auf der "Selected List" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Nach einem eher enttäuschenden Unternehmensausblick auf 2011 und einer entsprechend negativen Marktreaktion dürfte der Fokus der Anleger sich nun verstärkt auf 2012 richten, schrieb Analyst Antoine Boivin-Champeaux in einer Studie vom Dienstag. Die entscheidenden Faktoren für die Entwicklung der Konzerntochter Airbus wie etwa die Produktionszahlen dürften sich zum Positiven wenden. Zudem sei ein nicht mehr unmöglich erscheinender Zuschlag beim Tankflugzeugprojekt der US-Streitkräfte nicht eingepreist. Gleichzeitig laufe auch das A350-Projekt weit weniger aus dem Ruder als teilweise befürchtet. Der Experte rechnet mit einer zunehmenden Gewinndynamik, die für die kommenden Monate die Kursentwicklung unterstützen sollte.

Iberdrola

DÜSseldorf - Die WestLB hat Iberdrola auf "Add" mit einem Kursziel von 6,50 Euro belassen. Das verabschiedete Gesetz zur Senkung der Kosten des spanischen Stromsystems erhöhe den Druck auf die Versorger nur leicht, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Dienstag. Das operative Ergebnis des spanischen Versorgers dürfte mit circa 150 Mill. Euro jährlich belastet werden, was unter dem Strich aber nicht sonderlich ins Gewicht falle. Gleichzeitig dürfte sich die Marktstimmung gegenüber Iberdrola aufhellen: Das neue Gesetze zeige, dass die spanische Regierung die Probleme in die Zukunft verschiebe, ohne dabei Unternehmen wie Iberdrola zu stark zu belasten.

JC Decaux

Paris - Cheuvreux hat Jcdecaux nach Medienberichten über ein Werbe-Joint-Venture mit Aeroport des Paris (ADP) ab Juli 2011 auf "Underperform" mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Der Werbespezialist dürfte die Zusammenarbeit mit ADP demnach fortsetzen, allerdings sei die Umsatzwirkung 2011 unklar, schrieb Analyst Richard Houbron in einer Studie vom Dienstag. Da künftig möglicherweise nur noch die Hälfte der Umsätze beansprucht werden kann, könnte Jcdecaux zu Änderungen in der Rechnungslegung gezwungen werden. Daraus könnten sich Belastungen von 20 Mill. Euro auf der Umsatzebene bei einem derzeitigen Vertragsvolumen von gerade einmal 40 Mill. Euro ergeben.

Mittwoch

AIR France-KLM

London - Die Citigroup hat Air France-KLM auf "Buy" belassen. Die Belastungen durch die starken Schneefälle in Europa und an der US-Ostküste seien für die Fluggesellschaften längst nicht so schlimm wie in vielen Medien gemutmaßt werde, schrieb Analyst Andrew Light in einer am Mittwoch vorgelegten Branchenstudie. Die Umsätze im Schlussquartal dürften lediglich circa 0,50 bis 1 Prozent und die operativen Gewinne der großen Fluggesellschaften um circa zehn bis 15 Prozent niedriger ausfallen als ohne das Schneechaos.

Fraport

London - Die Citigroup hat Fraport auf "Buy" belassen. Die Belastungen durch die starken Schneefälle in Europa und an der US-Ostküste seien für die Flughafenbetreiber längst nicht so schlimm wie in vielen Medien gemutmaßt werde, schrieb Analyst Andrew Light in einer am Mittwoch vorgelegten Branchenstudie. Die gestrandeten Passagiere seien vielmehr Umsatzquellen für den Einzelhandel und die Hotels auf den Flughäfen. Daher dürften die operativen Gewinne der Flughafenbetreiber im Schlussquartal um lediglich drei bis vier Prozent niedriger ausfallen als vor dem Schneechaos erwartet.

Lufthansa

London - Die Citigroup hat Lufthansa auf "Buy" belassen. Die Belastungen durch die starken Schneefälle in Europa und an der US-Ostküste seien für die Fluggesellschaften längst nicht so schlimm wie in vielen Medien gemutmaßt werde, schrieb Analyst Andrew Light in einer am Mittwoch vorgelegten Branchenstudie. Die Umsätze im Schlussquartal dürften lediglich circa 0,50 bis 1 Prozent und die operativen Gewinne der großen Fluggesellschaften um circa zehn bis 15 Prozent niedriger ausfallen als ohne das Schneechaos.

Porsche SE

Paris - Cheuvreux hat Porsche auf "Outperform" mit einem Kursziel von 74,00 Euro belassen. Er habe seine Schätzungen für den Sportwagenbauer überarbeitet, um der Entwicklung des Kerngeschäfts besser Rechnung zu tragen, schrieb Analyst Alexander Neuberger in einer Studie vom Mittwoch. Auf seine Einschätzung zur Aktie habe das indes keine Auswirkungen gehabt. Sie basiere weiterhin auf den erwarteten, attraktiven Fusionsbedingungen mit Volkswagen und der niedrigen Bewertung.

SAP

MÜNchen - Merck Finck hat SAP nach der richterlichen Verfügung einer Zinszahlung im Zusammenhang mit einem Urheberrechtsstreit mit Oracle auf "Sell" belassen. Auch wenn der Richter die von Oracle geforderten 211 Mill. Dollar zurückgewiesen und sich eher zugunsten der von SAP vorgeschlagenen circa 16,50 Mill. Dollar geäußert habe, bleibe die genaue Höhe der Zahlung vorerst unklar, schrieb Analyst Theo Kitz in einer Studie vom Mittwoch.

Donnerstag

Diageo

London - Nomura hat Diageo nach Spirituosenabsatzzahlen aus den USA auf "Buy" mit einem Kursziel von 1 450 Pence belassen. Die Absatzdynamik sei auch in den wegen Thanksgiving wichtigen vier Wochen vor dem 11. Dezember robust geblieben und der Preismix sogar etwas besser ausgefallen als im Zwölfmonatsdurchschnitt, schrieb Analyst Ian Shackleton in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Letzteres sei aufgrund der Art der Datenerhebung allerdings nicht vollkommen repräsentativ für den Gesamtmarkt. Mit Blick auf Diageo bleibe er positiv gestimmt, da die Nachrichtenlage hinsichtlich der Absatzentwicklung in den kommenden Quartalen besser werden sollte.

Grenkeleasing

Frankfurt - Die Commerzbank hat Grenkeleasing vor Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 44,00 Euro belassen. Niedrigere Preise dürften zu einem deutlichen Wachstum des Neugeschäfts und damit zu einem soliden Ende des Geschäftsjahres beigetragen haben, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings dürften die Preissenkungen zu einem Margenrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geführt haben. Derweil rechnet der Experte aufgrund des gestiegenen Neugeschäfts im Jahr 2010 für 2011 mit einem hohen Gewinnwachstum bei dem Leasingunternehmen.

Pernod Ricard

London - Nomura hat Pernod Ricard nach Spirituosenabsatzzahlen aus den USA auf "Buy" mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Die Absatzdynamik sei auch in den wegen Thanksgiving wichtigen vier Wochen vor dem 11. Dezember robust geblieben und der Preismix sogar etwas besser ausgefallen als im Zwölfmonatsdurchschnitt, schrieb Analyst Ian Shackleton in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Letzteres sei aufgrund der Art der Datenerhebung allerdings nicht vollkommen repräsentativ für den Gesamtmarkt. Mit Blick auf Pernod Ricard bleibe er positiv gestimmt, da die Nachrichtenlage hinsichtlich der Absatzentwicklung in den kommenden Quartalen besser werden sollte.

Remy Cointreau

London - Nomura hat Remy Cointreau nach Spirituosenabsatzzahlen aus den USA auf "Neutral" mit einem Kursziel von 49,00 Euro belassen. Die Absatzdynamik sei auch in den wegen Thanksgiving wichtigen vier Wochen vor dem 11. Dezember robust geblieben und der Preismix sogar etwas besser ausgefallen als im Zwölfmonatsdurchschnitt, schrieb Analyst Ian Shackleton in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Letzteres sei aufgrund der Art der Datenerhebung allerdings nicht vollkommen repräsentativ für den Gesamtmarkt.

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