Aktien
Drägerwerk brechen nach Prognosesenkung um 7,23 Prozent ein

Aktien des Medizin- und Sicherheitstechnik-Anbieters Drägerwerk sind am Freitag nach einer Prognosesenkung eingebrochen. Bis 11.20 Uhr gab die Aktie um 7,23 Prozent auf 40,40 Euro nach. Der TecDax verlor gleichzeitig 0,79 Prozent auf 495,45 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Aktien des Medizin- und Sicherheitstechnik-Anbieters Drägerwerk sind am Freitag nach einer Prognosesenkung eingebrochen. Bis 11.20 Uhr gab die Aktie um 7,23 Prozent auf 40,40 Euro nach. Der TecDax verlor gleichzeitig 0,79 Prozent auf 495,45 Punkte. Drägerwerk hatte am Donnerstagabend seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr wegen der verzögerten Umstrukturierung beim umsatzstärksten Teilkonzern Dräger Medical in den USA gesenkt.

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) senkte ihre Empfehlung für Drägerwerk-Aktien von "Kaufen" auf "Halten". Zum zweiten Mal im laufenden Geschäftsjahr habe der Medizintechnikanbieter seine Prognosen nach unten revidiert, hieß es in einer Studie am Freitag. Dies Schwäche das Vertrauen in die Dräger-Erfolgsstory.

Auch die Hypovereinsbank reduzierte ihre Prognose von "Outperform" auf "Neutral" und schraubte das Kursziel von 51 auf 42 Euro zurück. Bereits im ersten Halbjahr habe es an Dynamik gefehlt. Dies sei nun bis zum Jahresende nicht mehr auszugleichen.

Drägerwerk hatte die urspüngliche Umsatzprognose von 1,567 Mrd. Euro auf 1,5 bis 1,55 Mrd. Euro korrigiert. Beim Gewinn vor Steuern und Zinsen und Einmalaufwendungen rechnet das Unternehmen mit 124 Mill. Euro. Zuvor hatte Drägerwerk keine Prognose hierfür genannt. Der Überschuss soll bei 46 Mill. Euro liegen.

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