Eon-Aktie unter der Lupe
Neustart mit Altlast

PremiumDie Eon-Aktionäre haben die Aufspaltung des Konzerns gebilligt. Doch es bleibt eine große Sorge: die Kosten des Atomausstiegs. Die Last ist so groß, dass Chef Teyssen die Anteilseigner um Unterstützung bittet.

DüsseldorfDas Abstimmungsergebnis war überwältigend: 99,7 Prozent der anwesenden Aktionäre billigten vor zwei Wochen auf der Hauptversammlung von Eon die Abspaltung des neuen Unternehmens Uniper. Konzernchef Johannes Teyssen kann seinen Plan umsetzen und die Eon SE künftig auf das Geschäft mit der Energiewende konzentrieren – also auf erneuerbare Energien, Vertrieb und Netze. Uniper wird sich unter Vorstandschef Klaus Schäfer um die alte Energiewelt kümmern, also um die konventionellen Kraftwerke, den Großhandel und die Gasproduktion.

Den Neustart muss Eon aber mit einer Altlast aufnehmen: Die „neue“ Eon behält die Verantwortung für die Kernkraftwerke des Konzerns in Deutschland. Auf Druck der Bundesregierung...

 
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