Ersol-Aktien werden zu 42 Euro zugeteilt
Ersol gibt Emissionspreis bekannt

Der Thüringer Solarzellenhersteller Ersol wird seine Aktien zu 42 Euro und damit am oberen Ende der Preisspanne ausgegeben.

HB FRANKFURT. Das Emissionsvolumen betrage damit bis zu 154 Mill. €, teilte Ersol am Donnerstag mit. Die Emission sei rund 50fach überzeichnet. Der Anteil der Privatanleger liege bei etwa 15 %. Der Erfurter Börsenkandidat hatte inklusive einer Mehrzuteilungsoption von rund 400 000 Aktien bis zu 3,66 Mill. Anteilsscheine in einer Preisspanne von 36 bis 42 € zur Zeichnung angeboten. Die Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Börse ist für Freitag geplant. Konsortialführer des Börsengangs ist die Deutsche Bank. Daneben gehören auch die HVB, Sal. Oppenheim und die Sparkasse Bremen dem Emissionskonsortium an.

Durch den Gang an den Kapitalmarkt nimmt Ersol über eine Kapitalerhöhung von rund drei Mill. Aktien rund 125 Mill. € ein. Mit den frischen Geldern will Vorstandschef Claus Beneking die Kapazitäten im Kerngeschäft Wafer-Produktion und Zellfertigung erhöhen. Zudem solle die Internationalisierung vor allem in Asien vorangetrieben werden.

An der Börse wird Ersol mit insgesamt über 400 Mill. € bewertet. Experten räumen dem Unternehmen Chance auf eine Aufnahme in den Technologieindex TecDax ein. Aus dem Bereich Solarenergie, der dank staatlicher Förderung, hoher Ölpreise und dem zunehmenden Umweltbewusstsein der Verbraucher derzeit eine Boomphase erlebt, strebt mit Q-Cells am Mittwoch ein weiteres Unternehmen aus dieser Branche an den Kapitalmarkt.

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