Frisches Kapital
TÜV und Dekra peilen Börsengang an

Die großen deutschen Prüfdienste - allen voran TÜV Rheinland und TÜV Süd, aber auch die Dekra - liebäugeln mit einem Gang an die Börse. Sie benötigen auf Dauer frisches Kapital, um ihre ehrgeizigen Expansionspläne weltweit umzusetzen und sich der zunehmenden Konkurrenz auf dem Heimatmarkt zu erwehren. Die Konkurrenten Bureau Veritas und SGS machen es vor.

DÜSSELDORF. Anfang des Jahres ist das letzte TÜV-Monopol in Deutschland gefallen, die Prüfung und Zertifizierung von industriellen Anlagen und Aufzügen mit einem Marktvolumen von bis zu einer Milliarde Euro. Eine Chance, die ausländische Prüfkonzerne nicht verstreichen lassen.

"Der Börsengang des französischen Konkurrenten Bureau Veritas im Oktober des vergangenen Jahres hat den einen oder anderen von uns zum Nachdenken gebracht", sagte TÜV-Rheinland-Chef Bruno Braun. Zwar sei die Zeit für den Kölner TÜV noch nicht reif, doch schließt Braun den Börsengang nicht grundsätzlich aus. Dies wäre aber ein Thema für seinen Nachfolger. Braun wird in diesem Jahr 66. Sein Vorstandsvertrag läuft noch...

 
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