Fusion der Autobahnbetreiber
Experten raten von Abertis ab

Die geplante Mega-Fusion des spanische Autobahnbetreibers Abertis mit der italienischen Autostrade findet in Finanzkreisen Anklang. Analysten begrüßen den Zusammenschluss zum weltgrößten Konzern der Branche mit mehr als 6 700 Kilometern Straßennetz und einem Börsenwert von 25 Mrd. Euro als „strategisch richtig“. Skeptisch zeigen sich einige Experten aber mit Blick auf die Aktien der beiden Unternehmen. Diese hätten schon vieles vorweggenommen, fürchten sie.

MADRID. Die Abertis-Aktie ist innerhalb eines Jahres bereits von 17,50 auf rund 21 Euro gestiegen, Autostrade-Titel legten allein seit Januar von gut 20 auf mehr als 24 Euro zu. „Es handelt sich hier um reife Firmen, die nicht mehr so viel Wachstumspotenzial aufweisen“, sagt Luis de Toledo vom Madrider Broker Ibersecurities. Sein Urteil für Abertis lautet „verkaufen“.

Neben der deutlich gestiegenen Bewertung stimmen auch die Kosten im Zusammenhang mit der Fusion die Analysten skeptisch. Autostrade-Aktionäre können ihre Anteile eins zu eins in Abertis-Titel umtauschen. Außerdem erhalten sie eine Sonderdividende in Höhe von 3,75 Euro je Aktie. Für diese muss Abertis...

 
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